Herbstpokal

Herbstpokal (14)

 

Über 2200 Starts: Wasserfreunde freuen sich über den großen Zuspruch beim 24. Herbstpokal im Sennestadtbad.

 

Für die Wasserfreunde-Trainer war der Herbstpokal mit 425 Schwimmern aus 23 Vereinen wieder ein willkommener Anlass, die Form nach zwei harten Trainingswochen zu testen. Die Aktiven der ersten und zweiten Mannschaft stecken mitten in den Vorbereitungen zu den NRW- und Deutschen Meisterschaften. Um die Wettkampf-Härte zu testen, absolvierten einige Schwimmer sogar bis zu vierzehn Starts – darunter Janina Poppensieker, die für ihren Fleiß mit acht Siegen belohnt wurde. „Janina ist zur Zeit auf den kurzen Distanzen sehr schnell unterwegs, müsste sich allerdings die längeren Strecken noch besser einteilen“, urteilte Christof Taube. So schaffte die 13-jährige Schülerin über 50 m Freistil (28,01 sec) sogar die NRW-Norm für die offenen Titelkämpfe.

Haushoher Sieg beim Herbstpokal

Der 14. Bielefelder Herbstpokal, ausgeschwommen am Wochenende im Sportbad Ishara, wurde von den Wasserfreunden Bielefeld klar dominiert. Die Mannschaft bestehend aus 82 Schwimmern, gewann vor dem 2. Platzierten, dem 1. Paderborner SV, mit einem Vorsprung von 870 Punkten. In der 14-jährigen Geschichte dieses Schwimmwettkampfes hatte es so einen überlegenen Sieg noch nie gegeben. 51 erste Plätze und 175 Verbesserungen der Meldezeiten trugen zu diesem außerordentlichen Resultat bei. Jüngste Sieger (Jg. '97) bei den Männern wurden Pascal Carlmeyer (100 L in 2:46,11), Marvin Lohse (100 B in 2;03,90) und Ioannis Dimopoulos (100 R in 2:13,54). Erst neun Jahre alt und schon erfolgreich bei den Frauen: Lara Simon (200 B in 5:14,10) und Anna Naumann (100 F in 1:44,93). Die Aktiven der Nachwuchsmannschaften setzten, zum Teil im ersten Wettkampf ihres Lebens, mit großer Leidenschaft das Erlernte um und begeisterten die Trainer mit tollen Zeiten. Zu nennen sind: Nadine Betticher (100 B in 3:12,08), Anna Scheffler (100 B in 2:31,95), Christina Teubert (200 R in 4:27,42), Sophie Idel (100 B in 2:17,71), Isodora Ihle (100B, 2:36,89), Lone Kohlstädt (100 B in 2:11,76), Pauline Pijahn (100 B in 2:11,50), Sarah Seipolt (200 R in 4:38,89), Lukas Sander (100 R in 2:21,53), Maceo Wewel (100 B in 2:01,99) und Jonas Rixen (100 B in 1:55,94).

Auf dem obersten Podestplatz gefeiert wurden: Celestina Kansy (100 R in 1:35,92), Marc Niklas Tölle (200 L in 3:21,46), Niklas Füllbier (100 S in 1:40,69), Friederike Pijahn (100 F in 1:24,57) und Julia Naumann (200 L in 3:13,44). Der „Bielefelder Herbstpokal“, der gekennzeichnet ist durch die „DMS“- Strecken, bot den Nachwuchsschwimmern vielfach Gelegenheit, neue persönliche Bestzeiten zu erzielen.Dies schafften Lena Rosenstengel (100 L in 1:41,23), Inga Stockmann (200 F in 3:53,64), Nele Kohlstädt (100 B in 1:57,59), Freya Warzel (100 S in 1:47,96), Jessica Moldenhauer (100 B in 1:46,57), Anne Gürtler (200 R in 3:51,95), Anna Rixen (200 L in 3:18,95), Jasmin Betticher (100 B in 2:15,65), Sandra Mössinger (200 F in 3:14,23), Max Borchers (200 L in 3:33,32) und Luca Wewel (100 L in 1:35,47). Natürlich trugen sich auch die Schwimmer der ersten und zweiten Wettkampfmannschaft in die Siegerlisten ein. Eine Aufzählung hier würde jedoch den Rahmen sprengen.

Ein besonderes Highlight des Bielefelder Herbstpokals sind die Finals in den 50m Strecken, wo die Stars der 12 teilnehmenden Vereine um die Ehre und die ausgesetzten Geldpreise kämpfen. In den acht Finals stellten die Wasserfreunde nach jeweils dramatischen Rennen fünf mal die Sieger: Lisanne d'Heureuse (50 R in 0:31,25), Daniel Wolff (50 R in 0:29,84), Silke Lübbert (50 F in 0:28,12), Sven Sahrhage (50 F in 0:25,13) und Jan Hartwig (50 S in 0:27,21). Neue Bestzeiten in den Finals erreichten Kristina Schwender (50 R in 0:32,02) und Martin Wolff (50 R in 0:30,80).Trainer Christof Taube konstatierte den Wasserfreunden einen guten Leistungsstand im Hinblick auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen in vier Wochen: „Wir sind auf dem richtigen Weg“.

 

20-JÄHRIGER VEREINSREKORD GEKNACKT!

Den 15. Bielefelder Herbstpokal im Sportbad ISHARA werden die Wasserfreunde Bielefeld so schnell nicht vergessen. Mit hervorragenden Ergebnissen konnte der leicht favorisierte 1. Paderborner SV auf den zweiten Platz verwiesen werden (1161 P.). Dritter wurde der SSC 90 SH- Stukenbrock mit 622 Punkten. Somit glückte die Wiederholung des Pokalgewinns nach Erzielung von 1343 Punkten.

Grundstock für den Gesamtsieg waren die Bestleistungen der jungen Schwimmer. Phänomenal Marvin Lohse (Jg. '97), der bei 8 Starts 8 Podestplätze erreichte: 3 erste, 3 zweite und 2 dritte Plätze, wobei er bei seinem Sieg über 100 B in 1:51,69 seine Bestzeit um mehr als 12 Sekunden verbesserte.

Auch Alexander Englisch (Jg. '96) konnte dreimal die Siegertrophäe entgegennehmen. Neue Bestzeiten über 100 R (1:39,16), 200 R (3:29,13) und 10 L (1:37,59). Der ein Jahr jüngere Bruder Johannes schlug über 100 R (1:49,02) und 200 F (3:39,61) ebenfalls als erster an. Für den acht Jahre alten Paul Luis Hahn war der Triumph über 100 B in 2:38,18 der erste Sieg seiner so jungen sportlichen Laufbahn. Sieg auch für Bülent Güler (Jg. '96) über 100 F (1:29,02). In vollem Einsatz über beide Wettkampftage war Jonas Rixen (Jg. '96): siebenmal ein Platz auf dem Treppchen, wobei er über 200 L in 3:43,22 gewann. Bei den Mädchen konnte Pauline Pijahn (Jg. '97) mit zwei zweiten Plätzen über 100 L und 200 L (1:44,97 und 3:43,28) die Punktebilanz der Wasserfreunde aufbessern. Zweiter und dritter Rang für Lena Rosenstengel (Jg. '95) über 100 L (1:33,03) und 100 S (1:38,62). Maceo Wewel (Jg. '96) erhielt dreimal den Wimpel für den dritten Platz ( 200R in 4:04,38, 200 B in 4:08,07 und 200 L in 4:03,97). Dritte Plätze auch für Friederike Pijahn, Christina Teubert, Luca Wewel und Dominik Erdmann.

 

Absolute Höhepunkte des Pokalschwimmens waren die Finals über die Sprintstrecken. Von 16 möglichen Siegen errangen die Wasserfreunde acht. In den „BBF-Rennen“ (Geldpreise dankenswerterweise gesponsert von der BBF) siegten in den A-Finals über 50 R die Wasserfreunde Kirsten Schwender (0:31,26) und Tim Zawada (0:28,77). Weitere Endlaufsieger für die Wasserfreunde waren Charlotte Knoll (50 R in 0:33,28 und 50 F in 0:29,06), Janina Kistenmacher (50 B in 0:27,56) und Silke Lübbert (50 F in 0:28,27). Und jetzt die Sensation: von Anfang an in Führung liegend riss Daniel Föst nach mitreißendem Finale über 50 F nach dem Zielanschlag jubelnd die Arme in die Höhe. Mit 0:23,98 war er endlich geknackt, der 20 Jahre bestehende Vereinsrekord von Heiko Nebel. Damals wurde die Bestzeit mit 0:24,20 notiert.

Und noch ein Glanzpunkt: alle Anwesenden im ISHARA waren aus dem Häuschen als vom DSC Arminia Bielefeld Vorstandsmitglied Andreas Mamerow und Fußballidol Detlev Dammeier die Siegerehrungen am Sonntag unterstützten. Begeisterte Schwimmer ließen es sich nicht nehmen, neben ihren Auszeichnungen um entsprechende Autogramme zu bitten. Der Vortageserfolg von Arminia gegen Bayern München übertrug sich stimmungsgemäß ins Sportbad ISHARA. Nach einem Grußwort von Detlev Dammeier an die Schwimmer („ihr trainiert ja mehr als wir“) wurden die beiden Arminen mit donnerndem Applaus verabschiedet. Neue Freunde, wahrscheinlich auch neue Mitglieder, haben die „Blauen“ gewonnen. Unter der Leitung der Schiedsrichter Volkmar Schmidt (Samstag) und Peter Lohmeyer (Sonntag) war der diesjährige Herbstpokal für die Wasserfreunde Bielefeld eine in allen Gesichtspunkten riesige Veranstaltung.

 

XVI.Herbstpokal ist Generalprobe für DMS

Wasserfreunde Bielefeld laden ins AquaWede

Zum 16.Mal richten die Wasserfreunde am kommenden Wochenende den traditionellen Herbstpokal aus. Um den Teilnehmern optimale Bedingungen zu bieten, treffen sich die Schwimmer in diesem Jahr im schnellen Wasser des AquaWede. 310 Schwimmer aus ganz OWL gehen an den Start. Neben vielen NRW- und OWL-Meistern testet auch die Deutsche Meisterin Janina Kistenmacher ihre Form.

 

Traditionell ist der Herbstpokal für die Vereine aus der Region die letzte Station vor den Mannschaftsmeisterschaften. So werden alle Strecken von 50 bis 400m geschwommen. Um den Wettkampf noch attraktiver zu gestalten, werden die 50m-Strecken als Vorlauf am Samstag und Finale am Sonntag ausgetragen. Dabei warten auf die 3 Erstplazierten in den A- und B-Finals jeweils attraktive Geld- und Sachpreise. Für die Siegerehrungen hat neben dem Tennisspieler Hendrik Dreekmann, der von seiner Frau Susen begleitet wird, auch das Arminia-Vorstandsmitglied Andreas Mamerow zugesagt. Ein weiterer Armine kommt als Überraschungsgast.

Für die Wasserfreunde, ebenso wie für den 1.PSV, ist der Wettkampf ein wichtiger Schritt im Rahmen des Projekts „Erfolgreicher Verbleib in der 2.Bundesliga“. Beide Vereine möchten damit ihre Vormachtstellung in OWL festigen. Um optimal vorbereitet zu sein, haben sich die Wasserfreunde in den Herbstferien einem intensiven Trainingslager unterzogen. Dabei wurden mehr als 100 km in 14 Trainingseinheiten zurückgelegt. Die Aktiven mussten dafür trotz Schulferien früh aus den Federn, um ab 7 Uhr 30 im ISHARA zu sein. Den Abschluss bildete am vergangenen Wochenende ein Kompakttraining im alten Sennestädter Bad. Hier wurden an 2 Tagen á 8 Stunden weitere 22 km zurück gelegt und die Wendetechnik perfektioniert. Das Aushängeschild der Wasserfreunde, die 14-jährige Janina Kistenmacher, nahm zudem an einem 3-tägigen Lehrgang des DSV in Heidelberg teil. Die C-Kaderathletin unterzog sich dort einer komplexen Leistungsdiagnostik und lies sich über die Perspektivplanung des DSV für zukünftige internationale Großereignisse informieren.

Auch wenn es im AquaWede keine Tribüne gibt, so sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Wo kann man schon einem solchen Ereignis direkt am Beckenrand beiwohnen? Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 14 und am Sonntag um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei und sicher eine schöne Ergänzung zu einem Besuch der Brackweder Glückstaler Tage.

 

4 neue OWL-Rekorde durch Kansy, Knoll und Pult im Aquawede

Am Wochenende kämpften 12 ostwestfälische Vereine um den Herbstpokal der Wasserfreunde Bielefeld. Das dieser am Ende an den Ausrichter ging, war nicht nur das Ergebnis der gezeigten Leistungen. Vielmehr unterstrichen die Wasserfreunde ihre he rausragende Stellung in Bielefeld auch durch die beeindruckende Anzahl von 79 Schwimmern, welche mehr als 550 mal auf dem Startblock stan den. Aufgewertet wurde die Veranstaltung durch die zur Siegerehrung angereisten ehemaligen Spitzensportler Hendrik und Susen Dreekmann. Für noch größeres Aufsehen sorgte danach LOHMANN, welcher Arminia-Vorstand Andreas Mamerow klar in den Schatten stellte. Als beide am Sonntag das Bad betraten kochte nicht nur das Wasser. Sofort war das Armina-Maskottchen von einer Traube Kinder umringt, sodass es Lohmann anfangs kaum möglich war, sich seiner Hauptaufgabe, den Siegerehrungen, zu widmen.

 

War die Stimmung vorher schon gut, so explodierte sie bei den 50m-Finals regelrecht. Lautstark wurden die Finalisten durch das Wasser getrieben und erschwammen durchweg hervorragende Leistungen. So war der Geschäftsführer des BBF Hans-Werner Bruns, der die Finalsieger mit Geld- und Sachpreisen auszeichnete, von der Stimmung und den Leistungen mehr als angetan. Paul d’Heureuse, sportlicher Leiter der Wasserfreunde, zeigte sich von den Leistungen nach dem harten Training während der Herbstferien positiv überrascht, erreichten doch etwa 75% der Wasserfreunde neue persönliche Bestzeiten! Dabei war er besonders von den Jahrgängen 1994 und jünger angetan.

Mit gleich 4 neuen OWL-Rekorden setzten Celestina Kansy (Jg. '95)(Bild) über 50m und 100m Rücken (0:34,35 / 1,14:06), Charlotte Knoll (92) über 50m Freistil (0:27,38) und Karolin Pult (Jg. '91) über 400m Lagen (5:13,26) ein dickes Ausrufezeichen. Pult verbesserte sich bei ihrem Rekord gleich um 8 Sekunden und stellte damit auch einen neuen Vereinsrekord auf. Janina Kistenmacher (93) entschied neben den Bruststrecken auch 2 von 3 Finals für sich. Bemerkenswert waren ihre Steigerungen auf den Freistilstrecken. Erstmals unterbot sie in 0:29,65 die 30 Sekunden über 50m und konnte über 400m ihre Bestzeit gar um 34 Sek. auf 4:58,42 steigern. Knoll schwamm 7 mal auf das Treppchen, davon 5 mal als Sieger, während Pult dieses 10 bzw. 3 mal gelang.

Die jüngeren Schwimmer der 1.Mannschaft trumpften ebenfalls mächtig auf. So überzeugte neben Kansy (7 erste Plätze bei 11 Starts) die erst 13-jährige Sandra Mößinger mit 2 Finals und 6 Podestplätzen. Über 400m Freistil verbesserte sie sich gleich um 55 Sek. auf 5:28,28. Lena Rosenstengel (95) konnte sich über 100m und 200m Delphin (1:18,30/2:51,28) ebenfalls in die Siegerlisten eintragen und verbesserte ihre Bestzeit über 50m Freistil um sagenhafte 8,86 Sek. auf 0:30,36. Komplettiert wurde das 94er-Trio durch Julia Naumann und Anna Rixen die ebenfalls Finalpodestplätze erreichten.

Standen die Männer auch etwas im Schatten der Frauen, so zeigten sie doch gegen eine starke Paderborner Mannschaft ansprechende Leistungen, allen voran Luca Wewel (Jg. '94), Marc-Niclas Tölle (Jg. '94) und Martin Wolff (Jg. '89). Wewel dominierte dabei mit 7 ersten Plätzen in der Altersklasse 1994/95 die Konkurrenz und zeigte sich besonders über die langen Freistilstrecken deutlich verbessert (200/400m in 2:22,99/5:16,91), Tölle konnte dafür das 50m-Rücken- und Del phinfinale in 0:34,16/0:35,23 für sich entscheiden. Auch Trainer Taube toppte seine Freistilzeiten über 50m, 100m und 200m. Insgesamt gelang es den Wasserfreunden gleich 33 mal die Pflichtzeit für die in 2 Wochen in Wuppertal stattfindenden NRW-Kurzbahnmeisterschaften zu unterbieten. Für die anstehenden NRW- und Mannschaftsmeisterschaften sieht d'Heureuse die Wasserfreunde gut gerüstet. Für die 2.Damenmannschaft, welche in der Bezirksliga an den Start geht, sieht er durchaus Potential nach oben.

 

Paukenschläge im ISHARA

Zum 17. Bielefelder Herbstpokal konnten die Wasserfreunde Bielefeld Schwimmvereine aus drei benachbarten Landesverbänden begrüßen. Neben dem Schwimmverband Nordrhein- Westfalen waren Hessen, Niedersachsen und das Rheinland vertreten. 263 Schwimmerinnen und Schwimmer ermittelten in 1202 Rennen die jeweiligen Einzelsieger in den Altersklassen und den Cup- Gewinner. Wie im Vorjahr blieb der Pokal in Bielefeld bei den Wasserfreunden. Rang zwei für den 1. Paderborner SV. Dritter wurde der MTV 1860 Minden.

 

Mit Hinblick auf die NRW- Kurzbahn- Meisterschaften nächstes Wochenende in Wuppertal und die in zwei Wochen beginnende DMS bedeutet der „Herbstpokal“ für die Trainer eine letzte Standortbestimmung. Die herausragenden Ergebnisse am Samstag waren die neuen Vereinsrekorde von Karolin Pult über 400 F (4:37,20) und Hendrik Deters über 200 R (2:12,03). Doch auch der Sonntag hatte es in sich. Traditionell sind die Finalläufe auf den Kurzstrecken (50m) die besonderen Höhepunkte. Wie bei den Sprints üblich, holen die Athleten, frenetisch angefeuert, das letzte aus sich heraus. So wurden Nikola Florian Lemac über 50 B (0:30,70) zu einem neuen Vereinsrekord und Celestina Kansy (Jg. '95) zu einem neuen OWL- Jahrgangsrekord über 50 F (0:29,45) förmlich hingeschrieen. Nina Warneke spielte ihre ganze Erfahrung aus und siegte im Freistilsprint in neuer persönlicher Bestzeit (0:27,36).
Die weiteren Finalsiege für die Wasserfreunde:
Jahrgang '94 bis 2000: 50 R, Marc Niklas Tölle (0:32,48). 50 B, Julia Naumann (0:37,07). 50 F, Luca Wewel (0:28,08). 50 S, Anna Rixen (0:32,39. 50 S, Marc Niklas Tölle (0:31,54).

Jahrgang '93 und älter: 50 R, Lisanne d'Heureuse (0:31,60), 50 R, Tim Zawada (0:28,09), 50 B, Janina Kistenmacher (0:36,03) und 50 S, Tim Zawada 0:26,74). Bei einem erneuten Versuch, den seit 1988 von Heiko Nebel gehaltenen Vereinsrekord über 50 F (0:53,20) zu knacken, scheiterte Daniel Föst mit 0:53,97 äußerst knapp. Trotz der Niederlage in Wolfsburg hatte sich der Co-Trainer des DSC Arminia Bielefeld, Frank Geideck, im ISHARA eingefunden, um als Prominenter die Siegerehrung der Finals durchzuführen. Nach schweißtreibender Siegerehrung und Erfüllung aller Autogrammwünsche erholte er sich anschließend mit Tochter Carlotta im angrenzenden Spaßbad. Erfolge auch für die Schwimmer aus den Nachwuchsmannschaften. Zum Beispiel konnten Alena Bücker und Kim Pauline Egerland (beide Jg. '97) zeitgleich in 1:45,02 neue persönliche Bestzeiten über 100 B verbuchen. Gleich um 13 Sekunden steigerte sich Steven Mahnke (Jg. '96) über 100 R (1:43,53). Neue Bestzeit und der Sieg für Thorben Knollmann(Jg. '98) auf der 200 F Strecke (3:23,88).

Großen Anteil am Gewinn des Herbstpokals hatten folgende Wasserfreunde auf den ersten Plätzen in ihren jeweiligen Altersklassen: Sarah- Loreen Berg (200 R, 3:19,18), Kimberly Brocks (200 L, 3:33,28), Alexander Englisch (100 L, 1:19,70), Johannes Englisch (200 F, 2:46,18), Katharina Erdmann (200 R, 3:33,32), Jennifer Hoffmann (100 B, 1:25,47), Charlotte Knoll (50 F, 0:28,08), Marvin Lohse (100 S, 1;47,38), Lena Rosenstengel (200 S, 2:38,66), Anna Scheffler (200 S, 3:31,03), Marco Siekmann (200 F, 2:11,63), Christof Taube (200 S, 2:20,01), Christina Teubert (100 R, 1:22,81) und Alina d`Heureuse (100 B, 1:23,04). Mit den erzielten Resultaten sehen die Trainer Christof Taube und Geburtstagskind Alexandra Günther den NRW- Meisterschaften und der DMS optimistisch entgegen.

 

 

18. Bielefelder Herbstpokal: Riesenstimmung im Ishara

21 Vereine hatten sich mit 359 Schwimmern angemeldet und sorgten mit 1858 Starts für ein Rekordergebnis. Spitzenleistungen im Wasser erzeugten Euphorie am Beckenrand und auf der voll besetzten Tribüne. Unter der Führung ihres Trainers Henning Lambertz demonstrierten die WM- Teilnehmer aus Rom Caroline Ruhnau, Kerstin Vogel und Hendrik Feldwehr (Silber mit der 4 x 100 m Lagenstaffel) mit ihrem Team der SG Essen ihre Leistungsstärke und begeisterten das Publikum. Doch verstecken mussten sich die anderen Vereine, auch die Wasserfreunde Bielefeld, nicht. So tobte die Halle, als Celestina Kansy über 100 m Lagen der „großen“ Kerstin Vogel einen erbitterten Kampf lieferte und schließlich nur mit einer Kopflänge unterlag. Die erreichten 01:07,79 bedeuteten für Kansy (Jg. '95) den 2. OWL- Jahrgangsrekord.

Den ersten hatte sie am Samstag über 200 m Lagen in 2:28,89 erzielt. Neue Rekorde auch für Karolin Pult. Über 200 m Lagen und 50 m Schmetterling schraubte sie die Vereinsbestmarken auf 2:27,98 bzw. 0:29,70. Nach einem mutigen Rennen gelang ihr gleiches auf der langen Rückenstrecke: 2:22,36 bedeuteten zugleich OWL- Jahrgangsrekord (Jg. '94). Mit der Siegertrophäe konnten sich neben Karolin Pult und Celestina Kansy elf weitere Wasserfreunde schmücken. Für die Youngster Niklas Keanu Brandt, Fynn Lohse (Jg. '00) und Jannick-Steven Gehrmann, Alexander Teubert (Jg. '01) waren es die ersten Titelgewinne überhaupt. Erfahrener ist da schon Torben Knollmann (Jg. '98), der sich mit neuen persönlichen Bestmarken über 200 L (3:32,56) und 100 F (1:20,37) durchsetzte. Die fantastischen Rahmenbedingungen – auch die modernen Schwimmanzüge- führten dazu, dass bei 305 Starts der Wasserfreunde 217 mal die Meldezeit und damit fast immer die persönliche Bestmarke geknackt wurde. Dieses war auch beim Sieg von Johannes Englisch über 200 m Rücken der Fall (2:52,98). Neben Rang eins über 200 m Rücken (2:17,58) überzeugte Marco Siekmann mit enormen Leistungssteigerungen auf sämtlichen Lagenstrecken. Die Finalläufe in den Sprintwertungen sind das zentrale Highlight des Bielefelder Herbstpokals. Heiß her ging es, als Lena Rosenstengel über 50 m Schmetterling überlegen gewann und sich gegenüber dem Vorlauf (0:31,28) nochmals deutlich steigerte (0:30,59). Pech hatte Janina Kistenmacher. Im Brustsprint musste sie sich trotz Saisonbestleistung (0:35,10) dem Trio aus Essen (Kerstin Vogel, Caroline Ruhnau und Rebecca Hartmann) geschlagen geben. Eine klare Angelegenheit waren ihre Jahrgangssiege über 100 B (1:16,84) und 200 B (2:45,97). Die lange Liste der Sieger komplettierten Kathrin Stockmann (Saisonbestzeit über 200 B in 3:28,80) und Charlotte Knoll. Letztere überzeugte mit neuen Bestmarken bei Rang vier im Rückensprint (0:33,13) als auch bei ihrem Triumph über 100 R in 1:12,24. Bei dem diesjährigen 18. Bielefelder Herbstpokal, der Dank der Unterstützung der BBF, der vielfachen Sponsoren und der unzähligen Helfer ein herausragender Event war, errangen folgende Wasserfreunde mit ebenfalls tollen Resultaten umjubelte Podestplätze: Kimberly Brocks, Clemens Erdmann, Marvin Lohse, Sebastian Saß, Anna Scheffler, Anastasia Stocksieker, Christina Teubert, Marina Vemmer, Freya Warzel, Amelie Wenzel und Martin Wolff. In der Mannschaftswertung setzten sich die Wasserfreunde (635 Punkte) sowohl gegen den 1. Paderborner SV (506 P.) als auch das Maxi Swim-Team Hamm (411 P.) durch und gestalteten damit die Pokalverteidigung erfolgreich.

Die Fotos sind nun da und ihr könnt sie euch in der Galerie angucken. Oder klickt einfach hier

 

 

 

19. Bielefelder Herbstpokal: Riesenevent im ISHARA

Nach Abschluss des 19. Bielefelder Herbstpokals waren sich die Wasserfreunde Bielefeld sicher, ihren Traditionswettkampf unter Leitung der Schiedsrichter Corinna Derdau und Peter Lohmeyer dank der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und helfender Eltern erneut zu einem großen Event gemacht zu haben. 26 Vereine von nah und fern hatten den Weg in das Sonnen umflutete ISHARA gefunden. Im Verlaufe der letzten Jahre hatten sich als Kernstück des hochklassigen Wettkampfes die Sprintfinale (sechs Zeitschnellste) in den vier Schwimmlagen heraus kristallisiert. Nach spannenden Vorläufen qualifizierten sich neun Wasserfreunde für insgesamt fünfzehn Einsätze in den Finals.

Auftakt machte der Sprint über 50m Rücken, wo Karolin Pult ihre Favoritenstellung bestätigte und mit über einer Sekunde Vorsprung siegte (0:30,28). In ihrem Sog verpasste Celestina Kansy mit dem undankbaren vierten Rang zwar einen Podest Platz, freute sich aber umso mehr, da sie mit 0:31,67 für einen neuen OWL- Jahrgangsrekord sorgte. Rang fünf ging an Cinja Fichtner (0:32,70). Im Finale der Jahrgänge 1996 – 2002 musste Alexander Englisch als Drittschnellster des Vorlaufes antreten (0:33,22). Obwohl durch Knieprobleme gehandicapt steigerte er sich, frenetisch angefeuert, auf fantastische 0:32,22 und hatte Silber erobert. Mit langfristiger Perspektive Richtung DMS im Februar 2011 bestätigte sich Daniel Föst mit Position fünf im Endlauf der Jahrgänge 1995 und älter (0:28,92). Die gleiche Platzierung für Föst auch im späteren Finale über 50 m Freistil (0:24,51). Drei Wasserfreunde hatten den Einzug in die Schlussrunde über 50 m Brust geschafft. In dieser Saison erstmals unter 35 Sekunden (0:34,79) musste sich Janina Kistenmacher nur Anika Neumann von der SG Mülheim äußerst knapp geschlagen geben (0:34,66). Ihre Fortschritte in der Brustdisziplin demonstrierte Cinja Fichtner mit Rang drei (0:36,18). Platz sechs für Celestina Kansy (0:37,13). Rang sechs auch für Tobias Lange, der im Vorlauf mit 0:31,57 eine neue persönliche Bestmarke verbuchte. Ihrem Sieg über 50m Rücken fügte Karolin Pult einen weiteren Triumph über den kurzen Freistil Sprint an: 0:27,46, neue Bestmarke. Als Fünfte schlug Celestina Kansy nach 0:28,33 an (Saisonbestzeit). Trotz enormer Leistungssteigerungen verfehlten Alexander Englisch (0:27,95) und Bülent Güler (0:28,06) das Podium (Rang vier und fünf für die beiden). Auch über 50m Schmetterling hielten die Wasserfreunde mit. Das Publikum tobte, als Bülent Güler sich im Vergleich zum Vorlauf um fast eine Sekunde steigern konnte und in 0:31,63 sensationell Zweiter wurde. Schließlich komplettierten Pult (0:29,98) und Rosenstengel (0:30,27) mit ihrem dritten bzw. vierten Platz die Erfolgsbilanz der Finalrennen. Für das beste Einzelresultat der gesamten Veranstaltung aus der Sicht der Wasserfreunde sorgte wiederum Karolin Pult, als sie mit 1:05,73 über 100m Rücken einen neuen OWL-Rekord in der Offenen Klasse aufstellte, was gleichzeitig Vereinsrekord bedeutete. Einen Traumstart hatte Lena Rosenstengel. Zu Beginn der Veranstaltung schwamm sie vor vollem Haus einen neuen Vereinsrekord über 200m Lagen (2:25,92). Ein Zeichen für das gesamte Event war gesetzt. Auf dem Weg zu den jeweiligen Kurzbahn Meisterschaften setzten die SchwimmerInnen der Wasserfreunde deutliche Impulse in Form vielfacher Bestleistungen. So imponierte Tobias Lange über 100m Lagen (1:03,44) und 100m Brust (1:10,11). Cinja Fichtner blieb mit 2:29,91 über 200m Rücken erstmals unter 2:30,00. Das Trainerteam bestaunte die Steigerungen von Max Borchers über 100 und 200m Freistil (0:59,97 bzw. 2:11,74) ebenso wie von Niklas Fülbier über 200m Lagen und 400m Freistil (2:36,01 bzw. 4:46,16). Sechs Jahrgangssiege feierte Johannes Englisch. Dabei gelang es ihm, über 200m Rücken seine Bestzeit gleich um siebzehn Sekunden zu pulverisieren (2:35,60). Top Platzierungen genossen auch Niklas Keanu Brandt (100 R in 1:42,88), Clemens Erdmann (200 L in 3:41,24), Marvin Lohse (100 B in 1:30,82), Julian Neugebauer (200 S in 3:22,44), Pyrianka Selvenesan (100 R in 2:17,13), Alexander Teubert (100 L in 1:49,45) und Christina Teubert (200 R in 2:46,48). Podestränge weiterhin für Justus Jonathan Bachmann, Luis Timon Denninghoff, Katharina Erdmann, Maren Knollmann, Johannes Kummert, Sandra Mößinger, Anna Scheffler, Jan und Sarah Seipolt, Marco Siekmann und Maria Vemmer. 345 Starts hatten die Wasserfreunde zu absolvieren, 240 mal sprang eine neue Bestzeit heraus. Daran beteiligt waren weiterhin Kimberly Brocks, Laurin Leonhard Bachmann, Katharina Englisch, Gotthardt Rouven, Sebastian Höcker, Torben Knollmann, Nele und Lone Kohlstedt, Fynn Linnenbrügger, Fynn Lohse, Ahmet Peker, Maik Plönzke, Felix Prochnau, Nina und Jan Rose und Inga Stockmann. Amelie Wenzel stellte sich der großen Herausforderung, vor gewaltiger Kulisse erstmals über 200m Schmetterling an den Start zu gehen. Mit einer Endzeit von 3:49,57 gelang ihr das bravourös. Gewinner des 19. Bielefelder Herbstpokals wurde das Maxi Swim-Team Hamm, das sich als beste Gästemannschaft mit 572 Punkten knapp vor dem 1. Paderborner SV durchsetzte.

 

 



 

Traditionswettkampf erstmals im Sennestädter Hallenbad

Bei der 20. Auflage des Traditionswettkampfs der Wasserfreunde Bielefeld starten über 280 Schwimmer aus 16 Vereinen erstmals im Sennestädter Hallenbad. Der Grund: Die Renovierungsarbeiten im Ishara sind noch nicht abgeschlossen. Das innerstädtische Sportbad hinter dem Bielefelder Hauptbahnhof ist seit Anfang Oktober für Öffentlichkeit und Vereine wieder geöffnet, „doch können Protokollraum und Zuschauertribüne noch nicht genutzt werden“, wie die erste Vorsitzende der Wasserfreunde, Karin Bültermann, erläutert.

Zur Erinnerung: Nach Schließung und Abriss des Hallenbades am Kesselbrink, Sportstätte des ersten Herbstpokals 1991, kämpften die Schwimmer ab dem Jahr 2000 im gerade eröffneten Ishara um gute Zeiten und Platzierungen.

 

„Ursprünglich diente der Herbstpokal als Vorbereitung auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS)“, erzählt WF-Coach Christof Taube. „Bis auf die langen Strecken (800m und 1500m Freistil) und die Reihenfolge des zu absolvierenden Programms ist das Wettkampfprogramm deckungsgleich.“ Gestartet wird am Samstagnachmittag um 14.00 Uhr mit dem 200m Lagenschwimmen der Damen, den Schlusspunkt setzen die Herren im dritten Veranstaltungsabschnitt am späten Sonntagnachmittag mit dem 400m Lagenrennen. Ein Highlight vor dem Lagen-Marathon sind die 50-Meter-Finalläufe, wo die sechs zeitschnellsten Schwimmer aller Altersklassen die Gesamtsieger ermitteln. 2009 dominierten hier die Schwimmer der SG Essen u.a. mit Europarekordler Hendrik Feldwehr und Troy Arnicke, der mittlerweile wieder für seinen alten Stammverein, den 1. Paderborner SV, ins Wasser steigt. Arnicke wird, wie die zur Zeit besten „Wasserfreundinnen“, Rückenspezialistin Karolin Pult und Brustschwimmerin Janina Kistenmacher, beim FINA/ARENA Swimming Worldcup 2011 in Berlin (22. + 23. Oktober 2011) antreten, ein letzter Leistungsvergleich für die Stars der internationalen Schwimmszene aus über 30 Nationen vor den Olympischen Sommerspielen im kommenden Jahr in London.

 

Doch auch so verspricht der 20. Herbstpokal Spannung pur für die vielen Schwimmsportfreunde. Viel vorgenommen haben sich neben den Aktiven der Wasserfreunde (333 Meldungen), von der neunjährigen Maren Knollmann als jüngstem WF-Teilnehmer bis zu den erfahrenen WF-Schwimmerinnen Friederike Zehe und Anne Kristina Wolff (jeweils Jg. 1988), auch die des SchwimmTeams Bielefeld (220). Beste Aussichten den Herbstpokal in die heimische Vitrine zu stellen, haben aufgrund der Meldezahlen neben dem STB-Team der 1. Paderborner SV (193 M.) und die SG Mühlheim (195 M.). Als Formtest schätzen die anderen Bielefelder Vereine, die TuS Einigkeit Hillegossen (46 M.), die TuS 08 Senne I (12 M.) und die Sportfreunde Sennestadt (4 M.) den Herbstpokal.

 

„Im Vergleich zum Rekord- und Ausnahmejahr 2009 mit 1858 Meldungen stehen wir gut da“, urteilt WF-Pressesprecher Dr. Gerd Sahrhage. Aber nicht nur große Zufriedenheit aufgrund der Meldezahlen herrscht bei den Verantwortlichen der Wasserfreunde. Dankbar ist der Verein auch für die Unterstützung von Hans-Werner Bruns, Geschäftsführer der Bädergesellschaft. Nicht zu vergessen sind die vielen Sponsoren, die mit Sachspenden oder finanziellen Beiträgen, den Schwimmsport in Bielefeld stärken. „Ein dickes Lob gebührt den gut 30 Helfern im Hintergrund, vielfach Mütter und Väter der startenden Kinder und Jugendlichen, ohne die dieser Schwimm-Event mit 1474 Meldungen gar nicht zu stemmen ist. Aber auch Geschwisterkinder schleppen Sprudelkisten“, freut sich Dr. Gerd Sahrhage über den Einsatz der Helfer aus dem Verein.