Alle 22 Titel bei den OWL-Staffelmeisterschaften gewonnen

„Meine Mannschaft hat alle Erwartungen mehr als erfüllt“, strahlte Christof angesichts der überwältigenden Vorstellung der Wasserfreunde bei den OWL-Staffelmeisterschaften. Die Stimmung innerhalb des Teams war bereits vor den Wettkampf prächtig. Nachdem die Wasserfreunde nach zwei Wettkampftagen alle (!) Titel auf der Kurzbahn in Hamm-Heessen einheimsten, war der Jubel natürlich riesengroß.

 

Dadurch sicherten sich die Wasserfreunde in überlegener Manier mit 132 Punkten die erstmals ausgelobte Mannschaftswertung und nahmen voller Stolz den Team-Pokal mit nach Bielefeld. Dahinter platzierten sich mit dem SC Steinhagen-Amshausen (70 Punkte) und dem Schwimm-Team Bielefeld (38 Punkte) zwei weitere Mitbewerber um den Pokalgewinn. Durch die Zusammenlegung mit dem Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend (DMS-J) hatte sich der Schwimmverband OWL allerdings eine größere Resonanz erhofft. Nur sechs Teams gingen in Hamm-Heessen an den Start.

 

Die Vorgabe für die Wasserfreunde war den Pokal und möglicht viele Staffeln zu gewinnen – idealerweise in OWL-Rekordzeit. „Das ist uns immerhin dreimal geglückt“, frohlockte der Wasserfreunde-Coach. Neben der 4x100-Meter-Freistilstaffel (Gabriel Lotz, Philipp Strehle, Niklas Klingenberg, Thorben Oevermann) in 3:41,88 min siegten auch die Rückenstaffel (Alexander Teubert, Niklas Klingenberg, Gabriel Lotz, Thorben Oevermann) in 4:18,33 min und die Lagenstaffel (Alexander Teubert, Gabriel Lotz, Philipp Strehle, Matthias Zinram) in 4:07,17 min in jeweils leicht veränderter Formation in OWL-Rekordzeit.

 

Erstmalig gingen bei den OWL-Meisterschaften auch Mixed-Staffeln in die Rennen. „Leider nicht so wie es im internationalen Schwimmsport üblich ist mit jeweils zwei Männern und zwei Frauen. Hier mussten nur jeweils eine Frau oder ein Mann gesetzt sein“, erläuterte der Wasserfreunde-Coach. Um die Siege nicht zu gefährden, musste Christof Taube mindestens drei Männer in den Mixed-Staffeln einsetzen. Diese Rechnung ging voll auf. Mehr als das – denn am Ende konnten die Wasserfreunde alle 22 Staffeln gewinnen. Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da der Sieg von zwei Männer- und zwei Mixed-Staffeln angesichts der Konkurrenz kein Selbstläufer war.

 

Entsprechend spannend verlief etwa das Rennen der 4x100-Meter-Bruststaffel der Männer, bei dem der SC Steinhagen-Amshausen traditionell gut besetzt ist. Fabian Mund, Gabriel Lotz und Alexander Bockhorst sorgten für einen komfortablen Vorsprung der Bielefelder Staffel, der am Ende wie Schnee in der Wintersonne zusammenschmolz. Doch Gerrit Lüngen, der jüngste im Feld, wehrte als Schlussschwimmer die Attacke der Steinhagener erfolgreich ab. „Das hat Gerrit wirklich klasse gemacht“, lobte Christof Taube.

 

Beim Blick auf die Ergebnisliste wird deutlich, dass der insgesamt ungefährdete Pokalsieg der Bielefelder auch dank hervorragender Einzelleistungen erzielt wurde. Herauszuheben aus der Fülle an guten Zeiten sind etwa die Ergebnisse von Lena Rosenstengel über 100m Schmetterling (1:02 min) und über 100m Freistil (57,5 sec), die vor den NRW-Meisterschaften in bestechender Form ist. Aber auch die 1:08 Minute von Gabriel Lotz sind ebenso erwähnenswert wie der Auftritt von Philipp Strehle, der innerhalb von fünfzehn Minuten (!) die 100m Schmetterling dreimal unter einer Minute abspulte. Von der Leistungsstärke anstecken ließ sich auch Carla Beckmann, die vor kurzem erst ihre Bestzeit über 200m Schmetterling unterbot und in Hamm auch über 100m Schmetterling (1:06,20 min) eine neue Bestmarke schaffte.

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