Fast 80 neue Bestzeiten

Wasserfreunde-Nachwuchs überzeugt bei 10. Arena-Meeting in Hannover

 

Fast 80 Bestzeiten:17 Aktive der zweiten und dritten Wasserfreunde-Mannschaft haben beim 10. Arena-Meeting in Hannover erfolgreich um Qualifikationszeiten für die OWL-Meisterschaften Anfang Juli in Herford gekämpft.

Fast 80 Bestzeiten:17 Aktive der zweiten und dritten Wasserfreunde-Mannschaft haben beim 10. Arena-Meeting in Hannover erfolgreich um Qualifikationszeiten für die OWL-Meisterschaften Anfang Juli in Herford gekämpft.

 

Das Arena-Meeting der Wassersportfreunde Hannover hat im Schwimmkalender vieler ambitionierter Vereine einen festen Platz – so auch bei den Wasserfreunden Bielefeld. Während sechs Schwimmer der ersten Mannschaft die 10. Auflage mit über 330 Schwimmern als willkommenen Test vor den nationalen Titelkämpfen nutzten, kämpften 17 Schwimmer der zweiten und dritten Mannschaft um die Qualifikationszeiten für die OWL-Meisterschaften Anfang Juli in Herford.

Immerhin fiel die Bilanz für das Trainer-Gespann Julia Wolff (2. MS) und Steve Rulik (3. MS) nach zwei Wettkampftagen sehr gut aus. Insgesamt sammelten die 23 Aktiven im Stadionbad 48 Medaillen (17 x Gold, 14 x Silber, 17 x Bronze). Entsprechend positiv fiel das Fazit aus. Für Julia Wolff ist es erfreulich zu sehen, dass das Oster-Trainingslager in Dänemark und Tschechien bereits erste Früchte zeigt. „Einige Schwimmer haben sich wirklich enorm verbessert“, strahlt die Trainerin.

Einen sehr guten Eindruck hat nach Wolff’s Angaben Tjalf Haun (12 Jahre) gemacht, etwa über 100 m Freistil (1:08,37 min) oder über 200 m Rücken (2:51,96 min / 2. Platz). Ein starkes Rennen mit optimaler Renneinteilung ist Leon Uwarow (12) über 400 m Freistil (5:38,33 min / 3.) geschwommen. Lobenswert aus der zweiten Mannschaft sind auch die Leistungen von Dimitrij Bormann (14) über 50 m Freistil (29,35 sec / 3.) und 100 m Freistil (1:05,52 min / 6.). Krankheitsbedingt geschwächt erzielte der gleichaltrige Maksimilian Pöschel eine sehr gute Zeit über 100 m Brust (1:31,21 min / 4.).

Ganz nah an die NRW-Pflichtzeiten herangeschwommen ist Emma Nowitzki bei ihren Siegen über 100 m Rücken (1:17,66 min) und 200 m Rücken (2:52,26 min). Außerdem erzielte die 12-jährige Schwimmerin bei fünf Starts nicht nur fünf Bestzeiten, sondern landete auch fünfmal auf dem Podest. „Damit ist Emma’s Einstieg nach längerer, krankheitsbedingter Pause vollends geglückt.“ Mit grandioser Technik schaffte Juliane Schröder (13) zweimal den Sprung auf das Podium – über 50 m Brust (41,97 sec / 3.) und über 200 m Brust (3:15,32 min / 2.). Lena-Marie Heinze (15) wurde Fünfte über 100 m Brust (1:36,92 min).

Im Vergleich zur vergangenen Langbahnsaison hat sich auch Joline Poppensieker (11), die erstmals im Trainingslager war, noch einmal deutlich verbessert,. „Das harte Training hat sich bei ihr besonders über 100 m Freistil (1:21,46 min) und 200 m Brust (3:32,66 min / 2.) ausgezahlt“, urteilt Julia Wolff. Maren Knollmann (14) blieb fast zehn (!) Sekunden unter ihrer Bestmarke über 200 m Rücken (2:58,45 min / 2.) und erzielte über 200 m Lagen (2:58,16 min) eine ähnlich ansprechende Zeit. Die im selben Jahrgang startende Priyanga Selvenesan wurde Dritte über 400 m Freistil (6:06,89 min).

Herausragend aus einer Fülle an guten Leistungen sind bei der 3. Mannschaft von Steve Rulik die Ergebnisse von Annika Knoche, die bei insgesamt neun Starts sieben (!) Bestzeiten erzielte und dazu noch zwei Finalteilnahmen verbuchte. Sowohl über 100 m Rücken (1:25,36 min / 3.) als auch über 100 m Schmetterling (1:35,56 min) steigerte sie sich in den Finalläufen noch einmal um bis zu drei Sekunden. Ins Finale schaffte es auch Anastasia Melissopoulou (10) über 100 m Brust (1:35,39 min / 8.). Ihre beste Platzierung erreichte sie über 800 m Freistil (13:42,26 min / 3.). Sogar noch einen Rang besser war hier die gleichaltrige Greta Bachmann, die über 800 m Freistil (12:53,93 min /2.) in neuer Bestzeit anschlug. Besonders stark sah Julia Wolff sie auf den Rückenstrecken, die auch Justin Mann (1:25,64 min) gut beherrscht. Der 13-jährige Schüler stand zudem noch über 200 m Freistil (2:49,57 min) ganz oben auf dem Podest.

Gut eingelebt bei den Wasserfreunden hat sich der erst neunjährige Neuzugang Benedikt Fißmer aus Herford. Der jüngste Wasserfreund präsentierte sich in Top-Form und feierte bei seinen sieben Starts drei Siege. „Besonders seine Zeiten über 200 m Freistil (2:49,18 min / 1.) und über 400 m Freistil (6:06,55 min / 1.) sind für sein Alter Top-Zeiten“, lobte Julia Wolff. Auch für Dana Hellberg (13) hat sich das enorme Pensum im Trainingslager ausgezahlt – etwa über 200 m Freistil (2:48,00 min / 4.), wo sie gleich „satt unter drei Minuten“ gelandet ist. Über gute Zeiten – z.Bsp. über 100 m Freistil (1:24,59 min / 7.) – freute sich auch Lotta Krumins-Nemeth.

Allein sechs Siege verbuchten die Aktiven der ersten Mannschaften. So überzeugte neben Fabian Mund (50 m Brust / 30,39 sec / 1.) auch Ilka Bathge im Brustsprint (35,00 sec / 1.) mit nur einer Zehntelsekunde über ihrer Bestmarke. Im Bereich ihrer Bestzeiten bewegte sich auch Janina Poppensieker (15) bei ihren fünf Starts, von denen sie die 200 m Rücken (2:36,03 / 1.) für sich entscheiden konnte. Weitere Siege feierten neben Pia Oberhokamp (18) über 1500 m Freistil (19:33,07 min) noch Lara Pohlmann (17) über 50 m Rücken (32,02 sec). Mit Saisonrekord erfolgreich zurück gemeldet hat sich auch Vasileios Tekidis (16). Bei seinem ersten Auftritt seit langer Zeit blieb die Uhr über 800 m Freistil (2.) bei 9:23,61 Minuten stehen.

Das Gros der Mannschaft startet bereits an diesem Wochendende (27. + 28. Mai) beim 43. Internationalen Schwimmfest des SC Herford im Freibad „Im kleinen Felde“.

 

 

 

 

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