Zehn Wasserfreunde bei der Kurzbahn-DM in Berlin

Das DM-Team der Wasserfreunde in Berlin, von links: Ilka Bathge (v.l.), Niklas Klingenberg, Gabriel Lotz, Ti- mo Pohlmann, Karolin Taube, Vasileios Tekidis, Fabian Mund, La- ra Pohlmann und Pia Oberhokamp.

 

 

 

Rücken-Ass Karolin Taube schneller als bei den OWL-Meisterschaften – Lagen-Mixed-Staffel landet auf Platz 18.

 

 

Mit zehn Aktiven reisten die Wasserfreunde zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin. Zum Jahreshighlight auf der Kurzbahn hatten sich immerhin vier Schwimmer für Einzelrennen qualifiziert. Der Rest kam in den sechs Staffelrennen zum DM-Einsatz.

 

Leider musste mit Lena Rosenstengel, Bielefelds zur Zeit beste Schwimmerin, vor den Deutschen passen. Die angehende Lehrerin, in diesem Jahr bereits mit zweimal Bronze auf Landesebene dekoriert, hätte durchaus gute Finalchancen auf ihrer Paradestrecke, den 200 Metern Schmetterling, gehabt. Zudem fehlte sie als wichtige Stütze in den Staffelrennen.

 

Doch auch ohne ihre Vorzeigeschwimmerin erwischten die Bielefelder einen optimalen Start in den vier Tage dauernden Wettkampf. Mit einer ansprechenden Zeit landete die 4 x 50-Meter Lagen-Mixed-Staffel (1:52,57 min) mit Karolin Taube (30,66 sec) als Startschwimmerin gefolgt von Brustschwimmer Fabian Mund (29,44 sec), ‚Schmetterling’ Timo Pohlmann (26,17 sec) und Kraulerin Lara Pohlmann (26,30 sec) als Schlussschwimmerin auf dem 18. Platz unter 33 gestarteten Teams.

 

Seine zuletzt aufsteigende Form konnte der 17-jährige Vasileios Tekidis mit einer starken Leistung in Berlin bestätigen. Nur noch drei Sekunden fehlten dem Langstreckler über 800 m Freistil (8:49,77 min) zu einer neuen Bestzeit. Mit dieser Zeit belegte er den 34. Platz in der Junioren-Wertung. Dieselbe Platzierung, allerdings in der Gesamtwertung sprang für Karolin Taube über 200 m Rücken (2:20,59 min) heraus. Damit war die 26-jährige Gymnasiallehrerin nochmals ein ganzes Stück schneller als bei den OWL-Meisterschaften eine Woche zuvor in Ahlen. Ähnliches gilt für ihre Leistung über 100m Rücken (1:04,72 min / 37. Platz).

 

Auf Bestzeiten-Niveau unterwegs war auch Lara Pohlmann, die nicht nur zu vier Staffeleinsätzen kam, sondern auch erneut über 50 m Freistil (26,54 sec / 39. Platz) und über 50 m Rücken (30,41 sec / 52. Platz) ihr Können unter Beweis stellte. Noch mit Jetlag in den Knochen startete Ilka Bathge bei den Deutschen Meisterschaften. Sie hatte sich noch vor einem halbjährigen Australien-Aufenthalt für die DM qualifiziert und weilte vor ihrem 50-Meter-Brust-Rennen (35,31 sec / 60. Platz) gerade mal 24 Stunden in Deutschland. Die 21-jährige Wasserfreundin wollte auf jeden Fall in Berlin starten. Aus Sicht von Wasserfreunde-Coach Christof Taube fehlte ihr allerdings zu einer neuen Bestmarke das Grundlagen- und Ausdauertraining. So blieb sie eine Sekunde über ihrer eigenen Bestmarke.

 

Allerdings wollte Christof Taube nach dem Ausfall von Lena Rosenstengel nicht auf die vielseitige Schwimmerin verzichten, die so noch zu zwei Einsätzen in den Staffeln kam – zum einen als Schlussschwimmerin mit der 4 x 50-Meter-Freistil-Staffel der Damen (1:51,15 min / 23. Platz), zum anderen war sie auf Position zwei in der  4 x 50-Meter-Lagen-Staffel der Damen (2:02,78 min / 24. Platz) gesetzt. Nur ein paar Zehntelsekunden fehlten der 4 x 50-Meter-Lagen-Staffel der Herren (1:46,06 min / 23. Platz) mit Niklas Klingenberg, Fabian Mund, Timo Pohlmann und Gabriel Lotz zu einem neuen Vereinsrekord.

 

Auf OWL-Rekordjagd waren die Wasserfreunde auch mit der Freistilstaffel der Männer und der Lagen-Mixed-Staffel. Nach einem Wackler von Freistil-As Gabriel Lotz und einem Frühstart von Niklas Klingenberg mit der Lagenstaffel mussten beide Formationen ihre Rekord-Träume auf die Anfang Februar 2018 anstehenden DMS-Wettkämpfe verschieben. Während Christof Taube mit den Damen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga im Fokus hat, strebt er mit der mit talentierten Nachwuchskräften gespickte Männermannschaft den Aufstieg in der Oberliga an.

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