OWL-Meistertitel für Gerrit Lüngen und Lina Haberstroh

 

Wasserfreunde holen 22 Medaillen bei den OWL-Meisterschaften „Lange Strecke“ in Ennigerloh.

Zwei Siege verbuchten die Wasserfreunde in der offenen Klasse: Einer davon ging an die 14-jährige Lina Haberstroh über 400 m Lagen (5:23,18 min). Foto: Peter Unger

 

Trotz des kleinen Aufgebots von 17 Aktiven konnten die Wasserfreunde 22 Medaillen (11 x Gold, 8 x Silber, 3 x Bronze) bei den OWL Meisterschaften „Lange Strecke“ mit nach Hause bringen. Gleichzeitig fanden im Olympiabad in Ennigerloh die OWL-Mastersmeisterschaften der langen und mittleren Strecken sowie der Jugendmehrkampf statt.

 

Unter den vielen Titeln befanden sich auch zwei Siege in der offenen Klasse. Einer davon ging an die 14-jährige Lina Haberstroh über 400 m Lagen (5:23,18 min), die ihre erst kürzlich aufgestellte Bestzeit erneut um gut eine Sekunde unterbot. Damit sicherte sie sich nicht nur den Sieg im Jahrgang 2004, sondern auch den ersten Platz in der offenen Klasse. In derselben Disziplin ebenso erfolgreich unterwegs war Gerrit Lüngen (Jg. 2003). In 4:57,94 Minuten konnte er seinen ersten Titel in der offenen Klasse gewinnen. Knapp hinter Gerrit landete sein Zwillingsbruder Janne als Zweitplatzierter ebenfalls auf dem Podest. Janne Lüngen verbesserte seine eigene Bestmarke dabei um gut 10 Sekunden auf 5:00,03 Minuten.

 

Besonders hervorzuheben ist laut Trainer Christof Taube auch Janne’s Zeit über die 800 m Freistil. In einer starken Bestzeit von 09:04,05 min belegte er Platz zwei in der offenen Klasse und musste sich nur von Jannik Purschke (Schwimmteam Bielefeld) geschlagen geben. Und das, obwohl er in der Woche zuvor noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte.

 

In Topform zeigte sich auch Claudius Ditz (AK 20), der maßgeblich am Klassenerhalt der zweiten Mannschaft in der DMS-Landesliga beteiligt war. Der 24-jährige Student konnte bei vier Starts in der Mastersklasse nicht nur drei Gold- und eine Silbermedaille gewinnen, sondern pulverisierte seine Bestzeiten geradezu. Über 800 Meter Freistil (9:26,92 min) unterbot er seine bisherige Bestmarke um etwa 24 Sekunden und über 1500 Meter Freistil (18:04,57 min) um fast zwei Minuten (!). Ebenfalls in die Medaillenränge schwammen Maren Knollmann (Jg. 2002) über 400 m Lagen (6:04,96 min / Bronze) und 800 m Freistil (10:56,67 min / Silber) sowie Niklas Klingenberg (AK 20) über 800 m Freistil (09:25,72 min / Gold).

 

Erfolgreich unterwegs in OWL’s Spitze waren auch die jüngeren Schwimmer der zweiten Mannschaft. Ausgerechnet die beiden Jüngsten, Benedikt Fißmer und Liam Hellberg (beide Jg. 2007), waren zugleich auch die meiststartenden Athleten der Wasserfreunde mit jeweils fünf Starts im Jugendmehrkampf. Benedikt konnte dabei alle seine Rennen gewinnen und sicherte sich so mit 954 Punkten den Gesamtsieg des Jugendmehrkampfes im Jahrgang 2007 vor Erik Wagner (786 P.) und Nikita Karpov (686 P.), beide vom SV Heessen. Zudem konnte sich der zehnjährige Liam Hellberg noch über eine Bronzemedaille über 400 m Lagen (6:15,18 min) und eine Silbermedaille über 100 m Brust (1:47,18 min) freuen.

 

Entsprechend zufrieden äußerte sich Julia Wolf über das Abschneiden der zweiten Mannschaft. Besonders angetan war die Trainerin der zweiten Mannschaft über Benedikt Fißmer’s Leistung über 100 m Rücken. “Schade ist, dass sein Trainingspartner Liam Hellberg über die 100 m Rücken disqualifiziert wurde. Sonst hätte er sich noch weiter vorne platziert.“

 

Greta Bachmann (Jg. 2006) verbesserte sich über 400 m Lagen (6:30,40 min) um gleich19 Sekunden und ergatterte somit die Silbermedaille in ihrer Jahrgangswertung. Den gleichen Rang auf der gleichen Strecke erreichte auch Dana Hellberg im Jahrgang 2003 – ihre Zeit 6:19,54 Minuten. Den Sprung aufs Podest schafften zudem noch Annika Knoche (Jg. 2005) über 400 m Lagen (6:20,18 min / Bronze) sowie Leon Uwarow (Jg. 2004) über 1500 m Freistil (20:34,15 min / Silber).

 

Knapp an den Medaillenrängen vorbeigeschwommen ist Saskia Kalidova (Jg. 2004), die über die 400 m Lagen (6:03,23 min) und 800 m Freistil (10:57,64 min) jeweils undankbare Vierte wurde. Über 400 m Lagen hatte sie sich bis auf etwa eine Sekunde an ihre Bestzeit herangearbeitet. Noch nicht ganz in Form zeigten sich dagegen Andre Schweigert (Jg. 2004) und Justin Mann (Jg. 2003), die Podestplätze ebenfalls knapp verpassten.

 

 

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