Gerrit Lüngen holt Bronze

Vier Wasserfreunde starteten bei den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“ im Bochumer Unibad.

Nur ein kleines Team der Wasserfreunde startete bei den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“, von links: Trainer Christof Taube, Lina Haberstroh, Torben Knollmann und Gerrit Lüngen. Auf dem Foto fehlt Vasileios Tekidis.

 

Nur vier Schwimmer schickten die Wasserfreunde zu den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“ nach Bochum. Für das aus Bielefelder Sicht beste Ergebnis sorgte Gerrit Lüngen.

 

Der fünfzehnjährige Schüler schwamm im Jahrgang 2003 über 400 Meter Lagen in 5:01,58 Minuten auf einen Bronze-Rang. Bei seinem Rennen auf der 50-Meter-Bahn hat er sich um sage und schreibe 21 Sekunden (!) verbessert. „Gerrit ist von Anfang an ein sehr mutiges und offensives Rennen mit einer ‚Bombenzeit’ geschwommen“, lobte Wasserfreunde-Coach Christof Taube seinen Nachwuchsschwimmer. Mit dieser Zeit konnte sich Gerrit Lüngen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (29. Mai bis 2. Juni) qualifizieren.

 

Die ersten 100 Meter in der Schmetterlings-Lage legte er in 1:06,60 Minuten zurück und führte damit das Starterfeld mit der besten Zwischenzeit an. Entschieden wurde das Rennen dann allerdings im Rücken- und Freistilschwimmen, als der Bielefelder den Neusser Cedric Büssing (4:50,26 min) und den Gladbecker Fynn Redemann (4:53,50 min) ziehen lassen musste. Dank der zweitschnellsten Brustzeit von allen neun Startern konnte sich Gerrit Lüngen (16. Platz in der Offenen Wertung) dann immerhin noch die Bronzemedaille sichern.

 

Nur unwesentlich langsamer war Torben Knollmann über 400 m Lagen, der mit einer Zeit von 5:03,90 Minuten den 19. Platz in der Offenen Wertung belegte. Der 19-jährige Student lag damit nur 3,5 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. „Bis auf das Brustschwimmen liefen alle anderen Schwimmarten sehr gut“, kommentierte Christof Taube.

 

Mit einer neuen Bestzeit, die ihr Platz zehn bescherte, stieg Lina Haberstroh aus dem Wasser. Sie schlug in 5:40,46 Minuten an und unterbot ihre alte Bestmarke um über fünf Sekunden. „Lina ist ihr Rennen genauso engagiert angegangen wie Gerrit“, erläutert Christof Taube. „Nachdem sie in der Schmetterling- und Rückenlage sehr schnell unterwegs war, fehlte ihr am Ende allerdings die Kraft um auch das Brust- und Kraulschwimmen so durchzuziehen.“

 

 

 

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