Quirkendörper Spezialisten-Cup: Die Wasserfreunde starten mit der 2. und 3. Mannschaft in die Kurzbahn-Saison.

 Bielefeld (WB). Zum Auftakt der Kurzbahnsaison nutzten 27 Aktive der Wasserfreunde den 27. Quirkendörper Spezialisten-Cup zur ersten Standortbestimmung. Insgesamt standen die Aktiven der 2. und 3. Mannschaft im Aquawede insgesamt 65-mal (23 x Platz 1, 22 x Platz 2, 20 x Platz 3) auf dem Podest. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Julia Wolff, Janina Kistenmacher und Lena Rosenstengel aus.

 

„Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Schwimmer und Schwimmerinnen mit durchweg guten Leistungen überzeugt“, lobte Janina Kistenmacher stellvertretend für das Trainer-Trio. Herausragend waren die Leistungen von Anna (13) und Lina Haberstroh (12), die bei jeweils sechs Starts achtmal als Siegerin aus dem Wasser stiegen. So blieb Anna über 200 m Freistil (2:29,23 min) erstmals unter 2:30 Minuten. Ihre ein Jahr jüngere Schwester Lina verbesserte sich über 200 m Schmetterling um über 17 Sekunden (!) auf 3:01,17 Minuten und belegte zusätzlich über 200 m Freistil (2:30,53 min) und über 200 m Rücken (2:47,12 min) die Plätze Zwei und Drei.

 

 

Gold und Bronze für Carla Beckmann und Vasileios Tekidis bei den NRW-Freiwassermeisterschaften im Halterner Stausee.

 

„Besser hätte es für mich wirklich nicht laufen können“, freute sich die Carla Beckmann ausgelassen über ihre Bronze-Medaille, die sie in der Offenen Klasse über 5000 Meter (1:13:15,08 Stunde) gewonnen hatte. Nicht minder groß war die Freude bei Vasileios Tekidis, der bei den Internationalen NRW-Freiwassermeisterschaften auf dem Stausee entlang der Stever seine starke Leistung in der Jahrgangswertung sogar vergoldete.

 

Mit über sieben Minuten Vorsprung siegte der 16-jährige Schüler bei seinem Freiwasser-Debüt in 1:08:41,49 Stunde vor Torben Leowald von der SG Ruhr. Mit dieser Zeit verpasste Tekidis als Viertschnellster der offenen Wertung nur denkbar knapp eine weitere Medaille.

 

Im Vergleich zu Vasileios Tekidis hatte Carla Beckmann einen kleinen Vorteil. „Ich konnte mir sein Rennen zuvor ansehen und kannte die Tücken des Rundkurses. Aber auch ohne große Umwege war der Kurs definitiv zu lang.“ So bescherte der anspruchsvolle Kurs beiden Wasserfreunden keine schnelle Zeit. „Aber letztlich mussten wir alle zu viel schwimmen. Die fehlende Erfahrung hat Vasileios ganz sicher die Medaille in der offenen Klasse gekostet“, urteilt sie. So musste er in der letzten Runde leider noch Lars Illing (SG Bayer) an sich vorbeiziehen lassen.

 

„Platz drei in der offenen Klasse ist für mich etwas ganz Besonderes“, berichtet Carla Beckmann. „Zumal das Rennen harte Arbeit war. Obwohl ich wild entschlossen war, beim Start möglichst schnell nach vorne zu kommen, ist mir das nicht so ganz geglückt.“

 

Auf der ersten von vier Runden tat sich gleich ein Loch nach vorne auf, weil die 32-jährige promovierte Physikerin zunächst an ein paar Schwimmerinnen schlichtweg nicht vorbeikam. Die zweite Runde war geprägt von einer großen Aufholjagd. „Einen Rückstand von 25 Metern auf die vor mir Liegenden konnte ich so schnell nicht aufholen.“ Zum Glück hat es aber geklappt. Erstaunlicherweise haben zwei Schwimmerinnen sie dann zu Beginn der dritten Runde widerstandslos ziehen lassen.

 

„Wirklich abschütteln konnte ich sie aber auch nicht“, beschreibt Carla Beckmann den weiteren Rennverlauf. Die beiden Führenden, Vera Niemeyer (SG Euregio) und Ronja Raab (SG Bayer), waren da schon längst nicht mehr in Sichtweite. Aber den hart erkämpften Platz wollte sie auf der dritten und vierten Runde auf gar keinen Fall wieder hergeben. „Auch wenn mir nicht bewusst war, dass ich an dritter Stelle lag.“

 

Letztendlich konnte Carla Beckmann ihre gute Kondition ausspielen, die sie beim ausgiebigen Sommertraining aufgebaut hatte. Ihr Fazit: „Das war ein Rennen so richtig nach meinem Geschmack – bei idealen Freiwasserbedingungen mit bestem Wetter und 21 °C-Wassertemperatur.“

 

„Freiwasser-Schwimmen ist stark im Kommen“, freute sich Petra Heim vom Schwimmverband NRW angesichts der 275 Schwimmer über die positive Resonanz in Haltern. Weil die Regatta-Anlage im Duisburger Sportpark derzeit umgebaut wird, war die Stadt Haltern am See Schauplatz der diesjährigen NRW-Freiwassermeisterschaften.

 

Auf dem mit Bojen markierten Rundkurs starteten am vergangenen Wochenende viele renommierte Schwimmer, um sich die Titel über 2.500 Meter, 5.000 Meter und 10.000 Meter zu sichern. Der Kurs war so gesteckt, dass die Rennen vom Strandbad aus bei bester Sicht verfolgt werden konnten. Das Freiwasserschwimmen erlebte 2008 seine Premiere bei den Olympischen Spielen in Peking und gehörte auch in diesem Jahr in Rio zum Wettkampf-Programm.

Bei den Ostwestfalen-Meisterschaften in Herford gewinnen die Wasserfreunde zum dritten Mal in Folge alle Staffeln bei den Männern und Frauen – 90 Medaillen bei 168 Starts – OWL-Rekord für die 4x200-m-Freistil-Staffel der Damen.

 

 

„Die Staffel-Siege zählen für uns sicherlich zu den Highlights dieser OWL-Meisterschaften. Bei den Frauen und bei den Männern haben wir alle Staffeln gewonnen und somit das ‚dreifache Triple’ geholt“, scherzte Wasserfreunde-Coach Christof Taube nach dem Wettkampf. Damit sind die Wasserfreunde-Staffeln im Bezirk Ostwestfalen-Lippe seit drei Jahren ungeschlagen.

Aber auch sonst feierte das Team auf der 50-Meter-Bahn in Herford die Wasserfreunde einen erfolgreichen Saisonabschluss feiern. „Für einen Freibad-Wettkampf waren die Resultate eher besser, als ich zunächst angenommen hatte“, lobte Christof Taube sein Team. So verbuchten die 42 Schwimmer der Wasserfreunde allein elf Titel in der Offenen Klasse (5 Einzel- und 6 Staffelerfolge). Außerdem gewannen sie 36 Jahrgangstitel und erzielten eine Vielzahl an persönlichen Bestzeiten. Für Christof Taube sind die Resultate keine Selbstverständlichkeit. Um so bemerkenswerter ist es für ihn, dass die meisten Schwimmer nach den Landes- und Deutschen Meisterschaften ihr Niveau gehalten haben und sich im Bereich ihrer Bestzeiten bewegten. Aus Wasserfreunde-Sicht ist es ebenso erfreulich, dass sich auch der jüngste Nachwuchs gegen die ostwestfälische Konkurrenz behaupten konnte. Immerhin hatten 25 Vereine über 350 Schwimmer in die Rennen geschickt.

 

Leider sind einige ältere Schwimmer nicht mehr bereit bei OWL-Meisterschaften zu starten. Das wirkt sich natürlich auch auf das Gesamtergebnis aus. „Trotzdem haben wir fünf Titel geholt und im dritten Jahr in Folge alle drei Staffeln bei den Frauen und Männern gewonnen – obwohl wir auf gestandene Kräfte wie Tobias Lange, Philipp Strehle, Matthias Zinram oder Lena Rosenstengel verzichten mussten.“ Immerhin holte der im Studium eingespannte Tobias Lange (23) noch Silber über 100 m Brust (1:09,17 min).

 

Die fünf Einzel-Titel in der Offenen Klasse gingen dementsprechend auf das Konto von ‚Neulingen’. Der 20-jährige Gabriel Lotz hat bei seiner erstmaligen Teilnahme trotz Schulterproblemen äußerst überlegen die Titel über 50 m Freistil (24,80 sec) und 100 m Freistil (54,13 sec) gewonnen. „Damit war er schneller als er bei der DMJ in Berlin.“ Wesentlich knapper fiel der Sieg für die gleichaltrige Ilka Bathge aus, die ihr Glück über den 50 m Brust-Erfolg (35,68 sec) zunächst gar nicht fassen konnte. „Ilka hat sich in der kurzen Zeit bei uns enorm weiter entwickelt“, lobte Christof Taube. Zudem gab es für die Wasserfreunde noch zweimal Gold über die anspruchsvolle 400-Meter-Freistil-Strecke.Trotz heftiger Gegenwehr setzte sich Vasileios Tekidis (16) in starken 4:24,04 Minuten gegen den Mindener Rene Pascal Knott durch. Zudem konnte auch Pia Oberhokamp (18) auf der gleichen Distanz in 4:48,83 Minuten ihren ersten Titel in der Offenen Klasse feiern.

 

Ebenso groß war die Freude bei Annika Günzel über den Gewinn der Vizemeisterschaft über 100 m Schmetterling (1:04,83 min). Da hatte sie die Paderbornerin Marie Brockhaus, die mit Karolin Kuhlmann (SC Steinhagen-Amshausen) dominierende Schwimmerin dieser Meisterschaft am Rande einer Niederlage. Obwohl bis ins Ziel mit einer Kopflänge in Führung sollte der bessere Anschlag von Marie Brockhaus die Meisterschaft entscheiden. Ebenso eng war der Zieleinlauf von Vasileios Tekidis über 200 m Schmetterling (2:20,54 min), der Tobias Huhn (2:20,20 min) vom Schwimm-Team Bielefeld denkbar knapp den Vortritt lassen musste. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen bei diesem Freibad-Wettkampf“, resümierte Christof Taube, der gleichzeitig die Leistungen der zweiten Mannschaft unter den Fittichen von Julia Wolff und Steve Rulik hervorhob.

 

Maßgeblich an den drei Staffelsiegen der Frauen beteiligt waren Pia Oberhokamp, Lara Pohlmann, Annika Günzel, und Karolin Pult, die mit der 4 x 200-Meter-Freistil-Staffel (4:09,63 min) einen neuen OWL-Rekord erzielten. Karolin Pult holte sich zudem noch einen Einzeltitel über 200 m Rücken (2:29,24 min). Über eine Rekord-Bilanz konnten sich Lara Pohlmann (17) und Alexander Teubert (15) freuen, die neben den Staffelerfolgen jeweils vier Jahrgangsmeistertitel feiern konnten.

 

Den Männern mit Vasileios Tekidis, Torben Knollmann, Alexander Teubert und Gabriel Lotz gelang mit der 4 x 200-Meter-Freistil-Staffel immerhin ein neuer Vereinsrekord (8:39,54 min). Über eine Rekordbilanz konnten sich auch Torben Knollmann (17) mit drei Jahrgangstiteln (100 m  und 200 m Schmetterling / 400 m Freistil) und Timo Pohlmann (14) mit ebensoviel Titeln über 100 m und 200 m Freistil sowie über 100 m Schmetterling freuen.

 

In die Medaillenränge bei der Jahrgangswertung schafften es zudem noch Carla Beckmann (200 m Schmetterling / 1. Platz), Max Borchers (400 m Freistil / 2. Platz), Niklas Brandt (100 m Rücken / 3. Platz), Claudius Ditz (200 m Freistil und 200 m Brust / jeweils 2.), Saskia Kalivoda (200 m Schmetterling / 2.), Maren Knollmann (200 m Brust / 2.), Emma Nowitzki (100 m Rücken / 3.), Jan Seipolt (200 m Lagen / 3.), Jan Seipolt (200 m Lagen / 3.), Sarah Seipolt (100 m/200m Brust, 2.), Christina Teubert (100 m Schmetterling / 3.), Nikolai Tost (100 m Rücken und 200 m Lagen / 3.) In den jüngeren Jahrgängen dominierten neben Lina Haberstroh (3 Titel) und Anna Haberstroh (2 Titel) noch die dreizehnjährigen Zwillinge Janne Lüngen (3 Titel, 1 Vize) und Gerrit Lüngen (2 Titel, 1 Vize) die die Konkurrenz nach Belieben beherrschten.

 

Ergebnisse im Überblick: www.sv-owl.de

 

 Karolin Pult und Tobias Lange messen sich in Berlin mit Olympiasiegern

 

Von Peter Unger

 

In Bestform präsentierten sich zwei Bielefelder beim Weltcup in Berlin. Tobias Lange (23) und Karolin Pult (25) hatten es bei ihren Starts mit hochwertiger Konkurrenz zu tun.

 

Nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro war die Hauptstadt nach zweijähriger Unterbrechung erneut Schauplatz der hoch dotierten Kurzbahnwettkämpfe im Europasportpark. „Unser Konzept ist voll aufgegangen“, jubelte Christof Taube. „Trotz der kurzen, aber intensiven Vorbereitung haben beide einen starken Wettkampf hingelegt und sind wirklich hervorragend geschwommen.“

 

Karolin Pult hatte sich für zwei Starts qualifiziert und zeigte gleich bei ihrem ersten Auftritt für die Wasserfreunde, dass das intensive Training in den Sommerferien voll gefruchtet hat. Die ‚Wasserfreundin’ knüpfte in Berlin an ihre Bestleistungen an, die sie vor vier Jahren das letzte Mal geschwommen ist. Ihren Vorlauf über 50 Meter Rücken (29,98 sec) bestritt die Bielefelderin immerhin an der Seite von Katinka Hosszu (26,45 sec), dreifache Olympiasiegerin in Rio, die im Berliner Weltcup-Finale nur von der Australierin Emily Seebohm (26,38 sec) geschlagen wurde. In dieser Disziplin wurde Karolin Pult Gesamtzwölfte.

 

Noch besser lief es für die 25-jährige Gymnasiallehrerin für Sport und Physik am Ravensberger Gymnasium in Herford über 100 Meter Rücken (1:03,28 Min), wo sie ihre eigene Bestmarke nur um siebenhundertstel Sekunden verfehlte. „Es war schade, dass sie mit dieser Zeit das Finale äußerst knapp verpasst hat“, erläuterte Christof Taube. Auf der anderen Seite war die Bielefelder Vorzeigeschwimmerin bei ihrer vierten Weltcup-Teilnahme auf Rang 10 gelistet noch nie so gut platziert. Das macht Hoffnung auf ähnlich gute Ergebnisse bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften an gleicher Stelle.

 

Ähnlich souverän präsentiert sich Tobias Lange, der noch vor den Sommerferien und mit eingeschränktem Training weit von seiner Bestform entfernt war. Der 23-jährige Student hatte nicht mal die NRW-Pflichtzeiten geschafft und sich erst in den Ferien in Form gebracht. „Nach den Leistungen in Berlin hat Tobi wieder Feuer gefangen und Spaß am Schwimmen“, berichtet Christof Taube. Im Vorlauf über 100 Meter Lagen sprintete der Bielefelder in 58,37 Sekunden (15. Platz) ins Ziel – im Schlepptau des Australiers Mitch Larkin (53,81 sec), zweifacher Medaillen-Gewinner in Rio. Christof Taube: „Tobi’s Zwischenzeit über 50 Meter lag bei 25,9 Sekunden. So schnell war er noch nie im Lagensprint. Am Ende fehlte leider das Stehvermögen.“ Mit den erbrachten Leistungen haben beide Schwimmer die harten Pflichtzeiten unterboten. Was neben den Top-Zeiten bleibt, ist das beeindruckende Pensum der Top-Stars zu hautnah zu verfolgen. So war die Ungarin Katinka Hosszu nahezu in jedem Vorlauf zu sehen und ist danach auch fast jedes Finale geschwommen.

 

Über 2200 Starts: Wasserfreunde freuen sich über den großen Zuspruch beim 24. Herbstpokal im Sennestadtbad.

 

Für die Wasserfreunde-Trainer war der Herbstpokal mit 425 Schwimmern aus 23 Vereinen wieder ein willkommener Anlass, die Form nach zwei harten Trainingswochen zu testen. Die Aktiven der ersten und zweiten Mannschaft stecken mitten in den Vorbereitungen zu den NRW- und Deutschen Meisterschaften. Um die Wettkampf-Härte zu testen, absolvierten einige Schwimmer sogar bis zu vierzehn Starts – darunter Janina Poppensieker, die für ihren Fleiß mit acht Siegen belohnt wurde. „Janina ist zur Zeit auf den kurzen Distanzen sehr schnell unterwegs, müsste sich allerdings die längeren Strecken noch besser einteilen“, urteilte Christof Taube. So schaffte die 13-jährige Schülerin über 50 m Freistil (28,01 sec) sogar die NRW-Norm für die offenen Titelkämpfe.

Haushoher Sieg beim Herbstpokal

Der 14. Bielefelder Herbstpokal, ausgeschwommen am Wochenende im Sportbad Ishara, wurde von den Wasserfreunden Bielefeld klar dominiert. Die Mannschaft bestehend aus 82 Schwimmern, gewann vor dem 2. Platzierten, dem 1. Paderborner SV, mit einem Vorsprung von 870 Punkten. In der 14-jährigen Geschichte dieses Schwimmwettkampfes hatte es so einen überlegenen Sieg noch nie gegeben. 51 erste Plätze und 175 Verbesserungen der Meldezeiten trugen zu diesem außerordentlichen Resultat bei. Jüngste Sieger (Jg. '97) bei den Männern wurden Pascal Carlmeyer (100 L in 2:46,11), Marvin Lohse (100 B in 2;03,90) und Ioannis Dimopoulos (100 R in 2:13,54). Erst neun Jahre alt und schon erfolgreich bei den Frauen: Lara Simon (200 B in 5:14,10) und Anna Naumann (100 F in 1:44,93). Die Aktiven der Nachwuchsmannschaften setzten, zum Teil im ersten Wettkampf ihres Lebens, mit großer Leidenschaft das Erlernte um und begeisterten die Trainer mit tollen Zeiten. Zu nennen sind: Nadine Betticher (100 B in 3:12,08), Anna Scheffler (100 B in 2:31,95), Christina Teubert (200 R in 4:27,42), Sophie Idel (100 B in 2:17,71), Isodora Ihle (100B, 2:36,89), Lone Kohlstädt (100 B in 2:11,76), Pauline Pijahn (100 B in 2:11,50), Sarah Seipolt (200 R in 4:38,89), Lukas Sander (100 R in 2:21,53), Maceo Wewel (100 B in 2:01,99) und Jonas Rixen (100 B in 1:55,94).

Auf dem obersten Podestplatz gefeiert wurden: Celestina Kansy (100 R in 1:35,92), Marc Niklas Tölle (200 L in 3:21,46), Niklas Füllbier (100 S in 1:40,69), Friederike Pijahn (100 F in 1:24,57) und Julia Naumann (200 L in 3:13,44). Der „Bielefelder Herbstpokal“, der gekennzeichnet ist durch die „DMS“- Strecken, bot den Nachwuchsschwimmern vielfach Gelegenheit, neue persönliche Bestzeiten zu erzielen.Dies schafften Lena Rosenstengel (100 L in 1:41,23), Inga Stockmann (200 F in 3:53,64), Nele Kohlstädt (100 B in 1:57,59), Freya Warzel (100 S in 1:47,96), Jessica Moldenhauer (100 B in 1:46,57), Anne Gürtler (200 R in 3:51,95), Anna Rixen (200 L in 3:18,95), Jasmin Betticher (100 B in 2:15,65), Sandra Mössinger (200 F in 3:14,23), Max Borchers (200 L in 3:33,32) und Luca Wewel (100 L in 1:35,47). Natürlich trugen sich auch die Schwimmer der ersten und zweiten Wettkampfmannschaft in die Siegerlisten ein. Eine Aufzählung hier würde jedoch den Rahmen sprengen.

Ein besonderes Highlight des Bielefelder Herbstpokals sind die Finals in den 50m Strecken, wo die Stars der 12 teilnehmenden Vereine um die Ehre und die ausgesetzten Geldpreise kämpfen. In den acht Finals stellten die Wasserfreunde nach jeweils dramatischen Rennen fünf mal die Sieger: Lisanne d'Heureuse (50 R in 0:31,25), Daniel Wolff (50 R in 0:29,84), Silke Lübbert (50 F in 0:28,12), Sven Sahrhage (50 F in 0:25,13) und Jan Hartwig (50 S in 0:27,21). Neue Bestzeiten in den Finals erreichten Kristina Schwender (50 R in 0:32,02) und Martin Wolff (50 R in 0:30,80).Trainer Christof Taube konstatierte den Wasserfreunden einen guten Leistungsstand im Hinblick auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen in vier Wochen: „Wir sind auf dem richtigen Weg“.

 

20-JÄHRIGER VEREINSREKORD GEKNACKT!

Den 15. Bielefelder Herbstpokal im Sportbad ISHARA werden die Wasserfreunde Bielefeld so schnell nicht vergessen. Mit hervorragenden Ergebnissen konnte der leicht favorisierte 1. Paderborner SV auf den zweiten Platz verwiesen werden (1161 P.). Dritter wurde der SSC 90 SH- Stukenbrock mit 622 Punkten. Somit glückte die Wiederholung des Pokalgewinns nach Erzielung von 1343 Punkten.

Grundstock für den Gesamtsieg waren die Bestleistungen der jungen Schwimmer. Phänomenal Marvin Lohse (Jg. '97), der bei 8 Starts 8 Podestplätze erreichte: 3 erste, 3 zweite und 2 dritte Plätze, wobei er bei seinem Sieg über 100 B in 1:51,69 seine Bestzeit um mehr als 12 Sekunden verbesserte.

Auch Alexander Englisch (Jg. '96) konnte dreimal die Siegertrophäe entgegennehmen. Neue Bestzeiten über 100 R (1:39,16), 200 R (3:29,13) und 10 L (1:37,59). Der ein Jahr jüngere Bruder Johannes schlug über 100 R (1:49,02) und 200 F (3:39,61) ebenfalls als erster an. Für den acht Jahre alten Paul Luis Hahn war der Triumph über 100 B in 2:38,18 der erste Sieg seiner so jungen sportlichen Laufbahn. Sieg auch für Bülent Güler (Jg. '96) über 100 F (1:29,02). In vollem Einsatz über beide Wettkampftage war Jonas Rixen (Jg. '96): siebenmal ein Platz auf dem Treppchen, wobei er über 200 L in 3:43,22 gewann. Bei den Mädchen konnte Pauline Pijahn (Jg. '97) mit zwei zweiten Plätzen über 100 L und 200 L (1:44,97 und 3:43,28) die Punktebilanz der Wasserfreunde aufbessern. Zweiter und dritter Rang für Lena Rosenstengel (Jg. '95) über 100 L (1:33,03) und 100 S (1:38,62). Maceo Wewel (Jg. '96) erhielt dreimal den Wimpel für den dritten Platz ( 200R in 4:04,38, 200 B in 4:08,07 und 200 L in 4:03,97). Dritte Plätze auch für Friederike Pijahn, Christina Teubert, Luca Wewel und Dominik Erdmann.

 

Absolute Höhepunkte des Pokalschwimmens waren die Finals über die Sprintstrecken. Von 16 möglichen Siegen errangen die Wasserfreunde acht. In den „BBF-Rennen“ (Geldpreise dankenswerterweise gesponsert von der BBF) siegten in den A-Finals über 50 R die Wasserfreunde Kirsten Schwender (0:31,26) und Tim Zawada (0:28,77). Weitere Endlaufsieger für die Wasserfreunde waren Charlotte Knoll (50 R in 0:33,28 und 50 F in 0:29,06), Janina Kistenmacher (50 B in 0:27,56) und Silke Lübbert (50 F in 0:28,27). Und jetzt die Sensation: von Anfang an in Führung liegend riss Daniel Föst nach mitreißendem Finale über 50 F nach dem Zielanschlag jubelnd die Arme in die Höhe. Mit 0:23,98 war er endlich geknackt, der 20 Jahre bestehende Vereinsrekord von Heiko Nebel. Damals wurde die Bestzeit mit 0:24,20 notiert.

Und noch ein Glanzpunkt: alle Anwesenden im ISHARA waren aus dem Häuschen als vom DSC Arminia Bielefeld Vorstandsmitglied Andreas Mamerow und Fußballidol Detlev Dammeier die Siegerehrungen am Sonntag unterstützten. Begeisterte Schwimmer ließen es sich nicht nehmen, neben ihren Auszeichnungen um entsprechende Autogramme zu bitten. Der Vortageserfolg von Arminia gegen Bayern München übertrug sich stimmungsgemäß ins Sportbad ISHARA. Nach einem Grußwort von Detlev Dammeier an die Schwimmer („ihr trainiert ja mehr als wir“) wurden die beiden Arminen mit donnerndem Applaus verabschiedet. Neue Freunde, wahrscheinlich auch neue Mitglieder, haben die „Blauen“ gewonnen. Unter der Leitung der Schiedsrichter Volkmar Schmidt (Samstag) und Peter Lohmeyer (Sonntag) war der diesjährige Herbstpokal für die Wasserfreunde Bielefeld eine in allen Gesichtspunkten riesige Veranstaltung.

 

XVI.Herbstpokal ist Generalprobe für DMS

Wasserfreunde Bielefeld laden ins AquaWede

Zum 16.Mal richten die Wasserfreunde am kommenden Wochenende den traditionellen Herbstpokal aus. Um den Teilnehmern optimale Bedingungen zu bieten, treffen sich die Schwimmer in diesem Jahr im schnellen Wasser des AquaWede. 310 Schwimmer aus ganz OWL gehen an den Start. Neben vielen NRW- und OWL-Meistern testet auch die Deutsche Meisterin Janina Kistenmacher ihre Form.

 

Traditionell ist der Herbstpokal für die Vereine aus der Region die letzte Station vor den Mannschaftsmeisterschaften. So werden alle Strecken von 50 bis 400m geschwommen. Um den Wettkampf noch attraktiver zu gestalten, werden die 50m-Strecken als Vorlauf am Samstag und Finale am Sonntag ausgetragen. Dabei warten auf die 3 Erstplazierten in den A- und B-Finals jeweils attraktive Geld- und Sachpreise. Für die Siegerehrungen hat neben dem Tennisspieler Hendrik Dreekmann, der von seiner Frau Susen begleitet wird, auch das Arminia-Vorstandsmitglied Andreas Mamerow zugesagt. Ein weiterer Armine kommt als Überraschungsgast.

Für die Wasserfreunde, ebenso wie für den 1.PSV, ist der Wettkampf ein wichtiger Schritt im Rahmen des Projekts „Erfolgreicher Verbleib in der 2.Bundesliga“. Beide Vereine möchten damit ihre Vormachtstellung in OWL festigen. Um optimal vorbereitet zu sein, haben sich die Wasserfreunde in den Herbstferien einem intensiven Trainingslager unterzogen. Dabei wurden mehr als 100 km in 14 Trainingseinheiten zurückgelegt. Die Aktiven mussten dafür trotz Schulferien früh aus den Federn, um ab 7 Uhr 30 im ISHARA zu sein. Den Abschluss bildete am vergangenen Wochenende ein Kompakttraining im alten Sennestädter Bad. Hier wurden an 2 Tagen á 8 Stunden weitere 22 km zurück gelegt und die Wendetechnik perfektioniert. Das Aushängeschild der Wasserfreunde, die 14-jährige Janina Kistenmacher, nahm zudem an einem 3-tägigen Lehrgang des DSV in Heidelberg teil. Die C-Kaderathletin unterzog sich dort einer komplexen Leistungsdiagnostik und lies sich über die Perspektivplanung des DSV für zukünftige internationale Großereignisse informieren.

Auch wenn es im AquaWede keine Tribüne gibt, so sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Wo kann man schon einem solchen Ereignis direkt am Beckenrand beiwohnen? Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 14 und am Sonntag um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei und sicher eine schöne Ergänzung zu einem Besuch der Brackweder Glückstaler Tage.

 

4 neue OWL-Rekorde durch Kansy, Knoll und Pult im Aquawede

Am Wochenende kämpften 12 ostwestfälische Vereine um den Herbstpokal der Wasserfreunde Bielefeld. Das dieser am Ende an den Ausrichter ging, war nicht nur das Ergebnis der gezeigten Leistungen. Vielmehr unterstrichen die Wasserfreunde ihre he rausragende Stellung in Bielefeld auch durch die beeindruckende Anzahl von 79 Schwimmern, welche mehr als 550 mal auf dem Startblock stan den. Aufgewertet wurde die Veranstaltung durch die zur Siegerehrung angereisten ehemaligen Spitzensportler Hendrik und Susen Dreekmann. Für noch größeres Aufsehen sorgte danach LOHMANN, welcher Arminia-Vorstand Andreas Mamerow klar in den Schatten stellte. Als beide am Sonntag das Bad betraten kochte nicht nur das Wasser. Sofort war das Armina-Maskottchen von einer Traube Kinder umringt, sodass es Lohmann anfangs kaum möglich war, sich seiner Hauptaufgabe, den Siegerehrungen, zu widmen.

 

War die Stimmung vorher schon gut, so explodierte sie bei den 50m-Finals regelrecht. Lautstark wurden die Finalisten durch das Wasser getrieben und erschwammen durchweg hervorragende Leistungen. So war der Geschäftsführer des BBF Hans-Werner Bruns, der die Finalsieger mit Geld- und Sachpreisen auszeichnete, von der Stimmung und den Leistungen mehr als angetan. Paul d’Heureuse, sportlicher Leiter der Wasserfreunde, zeigte sich von den Leistungen nach dem harten Training während der Herbstferien positiv überrascht, erreichten doch etwa 75% der Wasserfreunde neue persönliche Bestzeiten! Dabei war er besonders von den Jahrgängen 1994 und jünger angetan.

Mit gleich 4 neuen OWL-Rekorden setzten Celestina Kansy (Jg. '95)(Bild) über 50m und 100m Rücken (0:34,35 / 1,14:06), Charlotte Knoll (92) über 50m Freistil (0:27,38) und Karolin Pult (Jg. '91) über 400m Lagen (5:13,26) ein dickes Ausrufezeichen. Pult verbesserte sich bei ihrem Rekord gleich um 8 Sekunden und stellte damit auch einen neuen Vereinsrekord auf. Janina Kistenmacher (93) entschied neben den Bruststrecken auch 2 von 3 Finals für sich. Bemerkenswert waren ihre Steigerungen auf den Freistilstrecken. Erstmals unterbot sie in 0:29,65 die 30 Sekunden über 50m und konnte über 400m ihre Bestzeit gar um 34 Sek. auf 4:58,42 steigern. Knoll schwamm 7 mal auf das Treppchen, davon 5 mal als Sieger, während Pult dieses 10 bzw. 3 mal gelang.

Die jüngeren Schwimmer der 1.Mannschaft trumpften ebenfalls mächtig auf. So überzeugte neben Kansy (7 erste Plätze bei 11 Starts) die erst 13-jährige Sandra Mößinger mit 2 Finals und 6 Podestplätzen. Über 400m Freistil verbesserte sie sich gleich um 55 Sek. auf 5:28,28. Lena Rosenstengel (95) konnte sich über 100m und 200m Delphin (1:18,30/2:51,28) ebenfalls in die Siegerlisten eintragen und verbesserte ihre Bestzeit über 50m Freistil um sagenhafte 8,86 Sek. auf 0:30,36. Komplettiert wurde das 94er-Trio durch Julia Naumann und Anna Rixen die ebenfalls Finalpodestplätze erreichten.

Standen die Männer auch etwas im Schatten der Frauen, so zeigten sie doch gegen eine starke Paderborner Mannschaft ansprechende Leistungen, allen voran Luca Wewel (Jg. '94), Marc-Niclas Tölle (Jg. '94) und Martin Wolff (Jg. '89). Wewel dominierte dabei mit 7 ersten Plätzen in der Altersklasse 1994/95 die Konkurrenz und zeigte sich besonders über die langen Freistilstrecken deutlich verbessert (200/400m in 2:22,99/5:16,91), Tölle konnte dafür das 50m-Rücken- und Del phinfinale in 0:34,16/0:35,23 für sich entscheiden. Auch Trainer Taube toppte seine Freistilzeiten über 50m, 100m und 200m. Insgesamt gelang es den Wasserfreunden gleich 33 mal die Pflichtzeit für die in 2 Wochen in Wuppertal stattfindenden NRW-Kurzbahnmeisterschaften zu unterbieten. Für die anstehenden NRW- und Mannschaftsmeisterschaften sieht d'Heureuse die Wasserfreunde gut gerüstet. Für die 2.Damenmannschaft, welche in der Bezirksliga an den Start geht, sieht er durchaus Potential nach oben.

 

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