Karolin Taube 100m Rücken 1:08,55

Gabriel Lotz 50m Freistil 24,22

4*200 Freistil Frauen:
Disqualifikation

Carla Beckmann
Annika Günzel
Ilka Bathge
Karolin Taube

4*200 Freistil Männer:
8:16,18 Platz 12
OWL-Rekord

Timo Pohlmann
Gabriel Lotz
Alexander Teubert
Claudius Ditz

4*100 Freistil Frauen
4:06,59 Platz 9

K. Taube
A. Günzel
I. Bathge
C. Beckmann

4*100 Freistil Männer
3:40,17 Platz 11
Vereinsrekord

G. Lotz
T. Pohlmann
A. Teubert
C. Ditz

4*100 Lagen mixed
4:16,85 Platz 12

A. Teubert
G. Lotz
C. Beckmann
K. Taube

4*100 Freistil mixed
3:55,09 Platz 15

Timo Pohlmann
Claudius Ditz
Karolin Taube
Lina Haberstroh

4*100 Lagen Frauen
4:36,73 Platz 12

K. Taube
L. Haberstroh
C. Beckmann
I. Bathge

4*100 Lagen Männer
4:07,79 Platz 12

A. Teubert
G. Lotz
T. Pohlmann
C. Ditz

Für die Intensivschwimmkurse in den Sommerferien 2018
 
sind im Ishara vom 20. - 28.08. noch einige Plätze frei.
 
Kontakt: Karin  Bültermann 0521/762943 (ab 15.00 Uhr)
 
             Susnne Seipolt   0521/897167

Die Junioren Mannschaften und die Senioren hatten heute das letzte mal Training im Almbad und mit diesen Bildern möchten wir uns vom alten Almbad verabschieden.

Wir freuen uns auf‘s neue.

Zwei Podestplätze für die Wasserfreunde bei den 50. Deutschen Masters-Meisterschaften „Kurze Strecke“ im Osnabrücker Nettebad.

 

Bei den Deutschen Meisterschaften der Masters konnten die Schwimmer ein Jubiläum feiern. Die 50. Auflage motivierte immerhin mehr als 900 Athleten nach Osnabrück zu reisen. Ein Beleg dafür, wie ambitioniert die Schwimmer die Wettkämpfe angehen, sind nicht so sehr die rekordverdächtigen 2800 Starts, sondern eher die 15 nationalen Bestmarken.

 

Auf Rekordjagd befanden sich auch zwei Schwimmer der Wasserfreunde, die ebenfalls mit erfreulichen Resultaten überraschten. Ein Garant für herausragende Leistungen ist seit Jahren Carla Beckmann (AK 30), die ihre Klasse auch auf den kurzen Strecken unter Beweis stellte. Über 100 Meter Schmetterling holte sie sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit in 1:06,32 Sekunden den Titel.

 

Die frisch gekürte Deutsche Meisterin lag schon nach der Wende mit einer Zwischenzeit von 31,80 Sekunden deutlich in Führung. Die gab die 34-jährige Bielefelderin auch nicht mehr her. Am Ende hatte sie einen komfortablen Vorsprung von über einer halben Sekunde vor Claudia Stich (1:06,86 min/1.FC Nürnberg). Dritte wurde Nicole Kentschke (1:09,68 min/SV TuS Herten). Über 200 Meter Freistil, der zweiten Lage von Carla Beckmann, drehte Claudia Stich den Spieß um und gewann in 2:15,92 Minuten. Hinter Maike Grösch (2:17,93 min/Zehlendorfer TSV) sicherte sich die Wasserfreundin immerhin noch DM-Bronze in 2:18,95 Minuten – erneut Bestzeit.

 

Auf denselben Strecken und Lagen war auch Claudius Ditz (AK 20) auf Bestzeiten-Niveau unterwegs. Wie stark die Konkurrenz ist, musste er schon über 100 Meter Schmetterling leidvoll erfahren. Er schlug mit Saisonbestzeit in 1:04,30 Minuten an und landete damit auf dem 13. Platz. Der neue Deutsche Masters-Meister Marcel Stöwer (W98 Hannover) siegte in 57,63 Sekunden. Ähnlich komfortabel war der Vorsprung des Niedersachsen auch über 200 Meter Freistil (1:56,55 Minuten). Claudius Ditz wurde in seiner zweiten Lage Zwölfter in 2:07,21 Minuten.

 

Nach der Silbermedaille über 200 Meter Schmetterling (2:28,14 min) bei den Deutschen Mastersmeisterschaften „Lange Strecke“ in Wetzlar war es für Carla Beckmann bereits die dritte Medaille bei nationalen Titelkämpfen in diesem Jahr. Mit Silber konnte sie gut leben, da sie dieses Jahr als älteste Schwimmerin der Altersklasse gegen die amtierende Masters-Weltmeisterin antreten musste. „In der Altersklasse 30 gibt es derzeit einige noch sehr schnelle Schwimmerinnen“ gibt sie zu Protokoll. „Geschenkt wird einem nichts. Aber mit ernsthafter Konkurrenz macht es mir auch mehr Spaß.“ Nach einer längeren krankheitsbedingten Pause schwamm Claudius Ditz auf den langen Strecken immerhin in Medaillen-Nähe. „Meine Leistungen über 200 Meter Schmetterling (2:32,15 min. / 5.) und über 200 Meter Brust (2:42,73 min / 4.) waren trotz der krankheitsbedingten Umstände besser als erwartet.“

 

Über 200 Meter Schmetterling lag Claudius Ditz nach der Hälfte des Rennens nur 0,5 Sekunden hinter dem 3. Platz. Zum Ende des Rennens schwanden ihm allerdings die Kräfte. Dennoch unterbot er seine Bestzeit um fünf Sekunden. Beide Schwimmer haben sich mit diesen Leistungen für die Offenen NRW-Meisterschaften (23./24. Juni) in Wuppertal qualifiziert.

 

Carla Beckmann und Claudius Ditz starteten für die Wasserfreunde Bielefeld bei der DM „Kurze Strecke“ in Osnabrück.

Eine Klasse für sich: die 34-jährige Schmetterlings-Spezialistin Carla Beckmann.

Drei Top-Ten-Platzierungen der Wasserfreunde bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften – Vasileios Tekidis Siebter über 1500 Meter Freistil – Drei Vereinsrekorde

 

Diese Bilanz kann sich sehen lassen! Mit drei Top-Ten-Platzierungen und zwölf Bestzeiten kehrten die sieben für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizierten Schwimmer aus Berlin zurück. „Besonders die Lüngen-Zwillinge haben nach den NRW-Meisterschaften noch mal einige Bestzeiten erzielt“, strahlte Wasserfreunde-Coach Christof Lange.

 

An erster Stelle aus einer Fülle an bemerkenswerten Leistungen sind die zwei Finalteilnahmen von Gerrit Lüngen (Jahrgang 2003) zu nennen, der sich nach starken Vorläufen in den Endläufen nochmals bis zu elf Sekunden (!) mehr als deutlich steigerte. In die 400 Meter Lagen-Konkurrenz ist er mit einer Bestzeit von knapp über 5 Minuten in die Rennen gegangen. Als Siebtschnellster im Vorlauf hat der 15-jährige Schüler in 4:53,88 Minuten dann die Endlauf-Teilnahme geschafft. Im Finale sollte er noch einmal voll angreifen und wurde überraschend in 4:49,93 Minuten Fünfter.

 

Ähnlich fokussiert präsentierte sich der Bielefelder am letzten Wettkampftag. Nachdem er im Vorlauf seine NRW-Zeit (2:32,47 min) bestätigt hatte, ist er als Achtschnellster im Finale wieder volles Risiko gegangen, was am Ende mit einer erneuten Bestzeit auf 2:30,74 Minuten und einem weiteren fünften Platz belohnt wurde. Der Abstand zu einem Medaillenrang betrug gerade mal 1,5 Sekunden. Eine weitere Top-Ten-Platzierung gelang Gerrit Lüngen noch über 200 m Lagen (2:18,59 min / 10. Platz). Über 100 m Brust (1:10,85 min) wurde er Elfter.

 

Eine Platzierung mit der sich auch Zwillingsbruder Janne über 200 m Rücken (11. Platz) angesichts der starken Konkurrenz zufrieden geben musste, obwohl er bei seinen insgesamt acht Starts (!) reihenweise mit neuen Bestzeiten aus dem Wasser stieg – über 50 m (26,08 sec / 22.), 200 m (2:03,35 min / 14.) und 400 m Freistil (4:20,79 min / 13.) sowie über 200 m Lagen (2:18,59 min / 13.) und über besagte 200 m Rücken (2:17,36 min), die ihm seine beste Platzierung einbrachte. Zudem war Janne Lüngen über 100 m Rücken (1:04,22 / 12.) und über 100 m Freistil (57,19 sec / 31.) jeweils auf Bestzeiten-Niveau unterwegs. „Vor allen auf den Mittelstrecken hat mich Janne überzeugt, etwa mit dem neuen Vereinsrekord über 200 m Freistil. Das war absolut super“, lobte Christof Taube.

 

Nach einem überzeugenden Wettkampf mit fünf Starts und fünf Bestzeiten im Rücken, alle bei den NRW-Meisterschaften erzielt, hatte sich der ein Jahr ältere Timo Pohlmann (Jahrgang 2002) auch für die Deutschen einiges ausgerechnet. Mit Finalhoffnungen ist er zum Beispiel über 50 m Schmetterling (26,84 sec / 14.) gestartet. „Möglicherweise hat er sich zu sehr unter Druck gesetzt. So fehlte die Lockerheit für eine bessere Zeit und Platzierung“, stellte Christof Taube fest. Zudem klappte auch der Anschlag nicht wie gewohnt. Trotzdem hat Timo Pohlmann die zweibeste Zeit erzielt, die er je geschwommen ist. Ausgerechnet über 200 m Freistil (2:02,21 min / 18.), eine Strecke, wo er sich am wenigsten ausgerechnet hatte, schlug er dann mit neuer Bestzeit an.

 

Dasselbe Kunststück gelang Vasileios Tekidis (Jahrgang 2000), der nach 16:58,04 Minuten über 1500 Meter Freistil als Siebter anschlug. „Vasi ist ein konstantes Rennen geschwommen. Nachdem er schnell angegangen ist, hat er die restlichen 28 Bahnen wie ein Uhrwerk abgespult“, lobte Christof Taube. Mit einer neuen Bestzeit hat auch Alexander Teubert (Jahrgang 2001) seinen DM-Start über 50 m Rücken (28,75 min / 22.) abgeschlossen. Vom Start weg war er schnell unterwegs – nur der Anschlag war nicht optimal. Leicht angeschlagen ging Lina Haberstroh (Jahrgang 2004) bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft das Rennen über 200 m Lagen (2:35,59 min / 22.) an, nachdem sie zuvor über 50 m Brust (36,69 sec / 31.) ihre Bestzeit bestätigte, was auch Pia Kleinebekel bei ihrem DM-Auftritt über 50 m Freistil (28,62 sec / 43.) gelang.

 

„Wir rufen bereits seit einigen Jahren Top-Leistungen auf der Langbahn ab. Deshalb freue ich mich umso mehr über den Leistungsschub beim Nachwuchs, der teils schon schneller als die etablierten Schwimmer unterwegs ist. Außerdem waren wir mit Abstand das größte Team aus Ostwestfalen.“ Angesichts der Leistungen fällt das Fazit von Christof Taube mehr als positiv aus: „Wir haben die NRW-Zeiten nicht nur bestätigt, sondern sind mit neuen Bestleistungen aus Berlin heimgekehrt. Um das Niveau zu halten, mussten wir nach NRW über Wochen die Spannung halten. Insofern war die Vorbereitung nicht ganz einfach. Trotzdem hat alles gut geklappt.“

 

Das DM-Team der Wasserfreunde, von links: Pia Kleinebekel, Alexander Teubert, Timo Pohlmann, Janne Lüngen, Gerrit Lüngen und Lina Haberstroh. Auf dem Foto fehlt Vasileios Tekidis. Foto: Peter Unger

Elf Medaillen für den Wasserfreunde-Nachwuchs bei der NRW-Jahrgangsmeisterchaft im Dortmunder Südbad

 

Dreimal Gold, dreimal Silber und fünfmal Bronze lautete die beeindruckende Bilanz der Wasserfreunde bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften in Dortmund. Jeweils vier Medaillen gingen auf das Konto von Timo Pohlmann und Gerrit Lüngen, die zudem völlig unerwartet als dreifach dekorierte Landesmeister für den ersten Saison-Höhepunkt sorgten.

 

„Alle vier Schwimmer waren auf den Punkt topfit und dadurch extrem erfolgreich“, jubelten die beiden Wasserfreunde-Trainer Christof Taube und Alexander Bockhorst nach 24 absolvierten Starts und den daraus resultierenden 17 persönlichen Bestzeiten. Damit bestätigten die vier gemeldeten Schwimmer nicht nur ihre guten Trainingsleistungen, sondern unterboten teils deutlich die Meldezeiten. „Vom Meldeergebnis her war diese Leistungsexplosion nicht zu erwarten. Wir sind in kein Rennen als Favorit ins Wasser gestiegen. Bei optimalem Ausgang sollte ein dritter bzw. vierter Platz drin sein.“ Herausgekommen sind dagegen so viele Medaillen wie lange nicht mehr bei NRW-Titelkämpfen.

 

Vier Medaillen sammelte allein Timo Pohlmann, der seine ohnehin schon beeindruckenden Zeiten bei fünf Starts nochmals deutlich unterbot. So deklassierte der fünfzehnjährige Schüler die Konkurrenz über 50 Meter Schmetterling (26,42 sec) bei einem Vorsprung von einer halben Sekunde deutlich. „Das war ein Rennen wie aus einem Guss – vom Start weg über die Unterwasserphase bis hin zu stilistischen Feinheiten.“

 

Den zweiten NRW-Jahrgangstitel sicherte sich Timo Pohlmann über 100 m Freistil in 55,61 Sekunden, als er nach einer extrem starken zweiten Bahn zeitgleich mit Jan Wenske vom Ohligser TV anschlug. „Nach der Wende lag Timo noch auf dem vierten Rang. Die zweite Bahn ist er dann noch mal deutlich unter 30 Sekunden geschwommen.“ Zudem blieb Timo Pohlmann über 100 m Schmetterling (59,70 Sekunden) erstmalig unter einer Minute und wurde dafür mit Silber belohnt. Seine vierte, diesmal bronzene Medaille holte er über 200 m Freistil (2:03,62 min) – ebenso mit neuer persönlicher Bestmarke wie über die abschließenden 50 m Freistil (25,14 sec / 4. Platz).

 

Mit einer vergleichbaren beeindruckenden Bilanz (4 Medaillen) überzeugte auch der ein Jahr jüngere Gerrit Lüngen, der am ersten Wettkampftag völlig überraschend die 200-Meter-Brust (2:32,50 min) gewonnen hat. „Gerrit hat gleich die Initiative ergriffen und lag nach einer Durchgangszeit von 1:12 Minuten deutlich vor der Konkurrenz. Das war ein richtig geiles Rennen“, berichtet Christof Taube. Ebenso groß war die Verbesserung über 200 m Lagen (2:15,99 min / Bronze) beim frischgebackenen NRW-Meister. Zwei weitere Bronze-Medaillen holte er sich über 100 m Brust (1:10,86 min) und über 50 m Schmetterling (28,04 sec), eher eine Nebenstrecke für Gerrit Lüngen. „Wenn es läuft, holt man auch da mal eben noch eine Medaille.“

 

Einen Wettkampf auf ähnlich hohem Niveau hat auch sein Zwillingsbruder Janne abgeliefert, der drei Medaillen zum herausragenden Gesamtergebnis der Wasserfreunde beisteuerte. Janne adelte sein Wochenende mit zwei NRW-Vizemeisterschaften über seine Parade-Disziplin, dem Rückenschwimmen. Sowohl über 100 m Rücken (1:04,11 min), als auch über 200 m Rücken (2:18,48 min) musste der Bielefelder allerdings Fynn Redemann von der SG Gladbeck/Recklinghausen ziehen lassen. Dafür konnte er den Dauerkonkurrenten Cedric Büssing (SG Dortmund) über die 200-Meter-Distanz nach einem packenden Finish hinter sich lassen. Büssing konterte mit einem Klasse-Rennen und dem Gewinn der NRW-Meisterschaft über 400 m Freistil in 4:13,74 Minuten. Bronze ging an Janne Lüngen in 4:21,88 Minuten.

 

In ebenso guter Form präsentierte sich Lina Haberstroh, die insgesamt sieben (!) Starts absolvierte. Besonders herauszuheben ist ihre Leistung über 200 m Schmetterling (2:37,87 min), wo sie trotz deutlicher Verbesserung knapp an einer Medaille vorbei schrammte und Vierte wurde. „Lina lag durchweg auf einem Medaillen-Rang. Auf den letzten Metern hat leider die Kraft nicht gereicht.“ Erwähnenswert ist auch ihre Leistung über 200 m Brust (2:56,97 min / 13.). „Alle anderen Zeiten bewegten sich bei Lina auf Bestzeiten-Niveau.“

 

„Die Leistungen sprechen für sich.“ Anerkennende Worte für die starke Leistung des Wasserfreunde-Quartetts gab es auch von Landestrainer Jürgen Verhülsdonk. Entsprechend positiv fiel das Fazit für Christof Taube aus: „Die Ergebnisse sind ein schöner Beweis dafür, dass im Oster-Trainingslager im dänischen Tondern mit einem Wochen-Pensum von bis zu 90 (!) Kilometern ordentlich gearbeitet wurde. Die Zeiten sprechen für sich.“ Insofern ist Christof Taube guter Dinge, dass die Saison so weiter geht. Fix ist, dass sich mit Janne und Gerrit Lüngen, Timo Pohlmann, Lina Haberstroh, Vasileios Tekidis, Alexander Teubert und Pia Kleinebekel sieben Wasserfreunde für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (29. Mai – 2. Juni) qualifiziert haben.

 

Flotte Wasserfreunde, von links: Janne Lüngen, Lina Haberstroh, Timo Pohlmann und Gerrit Lüngen.

 

Unterboten gleich fünf Normzeiten: Neben dem 15-jährigen Janne Lüngen (Foto) hat auch Timo Pohlmann (16) die DM-Tickets sicher gelöst. Janne Lüngen zählt mit seinen neuen Bestzeiten zu den 20 schnellsten Jahrgangsschwimmern über 200 Meter und 400 Meter Freistil. Foto: Peter Unger

 

 

 

Gabriel Lotz, Karolin Taube, Janne Lüngen und Timo Pohlmann schaffen die Norm beim internationalen Meeting in Dortmund. Gegen die Konkurrenz aus den Niederlanden und Belgien gelingen zahlreiche neue Bestzeiten

 

Beim Internationalen Speedo Schwimm-Meeting im Dortmunder Südbad haben sich die erste und zweite Mannschaft der Wasserfreunde mit der internationalen Konkurrenz aus Belgien und den Niederlanden gemessen. Erfreulicherweise konnten dabei gleich vier Schwimmer die Qualifikationszeiten für die 130. Offenen Deutschen Meisterschaften (19. – 22. Juli) und die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (29. Mai – 2. Juni) in Berlin knacken.

 

Einer der Glücklichen aus diesem Quartett ist Gabriel Lotz (Jg. 96), der über 50m Freistil in 24,50 Sekunden auf Platz eins sprintete und in seinem Rennen die Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften um knappe 5/100-Sekunden unterbot. Das gleiche Kunststück gelang auch Karolin Taube (Jg. 91). Während die Bielefelderin sonst eher auf den Rückenstrecken unterwegs ist, versucht sie ihr Glück dieses Jahr aufgrund der neu eingeführten Normzeiten über die Kraulstrecken – und das mit Erfolg. Karolin Taube siegte 27,56 Sekunden und knackte gleichzeitig die Qualifikationszeit.

 

Auch in den jüngeren Jahrgängen konnten sich auf Anhieb zwei Schwimmer der Wasserfreunde für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren. Janne Lüngen (Jg. 03) unterbot gleich drei Normzeiten - über 50m Freistil (26,11 sec), 200m Freistil (2:04,85 min) und 400m Freistil (4:26,57 min). Ebenso erfolgreich unterwegs war Timo Pohlmann (Jg. 02), der sich über 50m Schmetterling (27,23 sec) und 100m Freistil (56,66 sec) für die Titelkämpfe in Berlin qualifizieren konnte. Entsprechend groß war die Freude bei Wasserfreunde-Coach Christof Taube.

 

Während Timo Pohlmann und Janne Lüngen damit bereits sicher die Tickets für die Jahrgangsmeisterschaften in der Tasche haben, müssen Karolin Taube und Gabriel Lotz noch zittern. Zusätzlich zur Qualifikationszeit müssen sie einen Listenplatz unter den Top 100 der deutschen Kraulsprinter schaffen, um an den Offenen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen. Für sie heißt es also: Abwarten, was die nationale Konkurrenz noch bis zum 1. Juli macht.

 

Neben den vielen Qualifikationszeiten erreichten die Wasserfreunde außerdem zahlreiche Medaillenränge. So gewann Carla Beckmann (Jg. 84) über 100m Schmetterling (1:07,58 min) und 200m Schmetterling (2:27,76 min) Gold. Das Gleiche gelang Anna Marie Haberstroh (Jg. 03) über 200m Schmetterling (2:45,55 min). Weitere erste Plätze gingen an Pia Kleinebekel (Jg. 02 / 100m Rücken / 1:12,57 min), Torben Knollmann (Jg. 98 / 200m Schmetterling / 2:23,31min), Gerrit Lüngen (Jg. 03 / 100m Schmetterling / 1:04,06 min) und Alexander Teubert (Jg. 01 / 200m Rücken / 2:16,20 min).

 

Claudius Ditz, der aufgrund einer Grippe nicht mit ins Trainingslager gefahren war, konnte trotz seines Trainingsrückstandes über 200m Lagen (2:33,03 min) die Silbermedaille gewinnen. Ebenfalls den zweiten Rang erreichten Lina Haberstroh (Jg. 04) über 100m Brust (1:20,62 min), Philipp Pascal Strehle (Jg. 96) über 100m Schmetterling (1:01,67 min), sowie Vasileios Tekidis (Jg. 00) über 400m Freistil (4:28,65 min). Dritte Plätze gingen an Maren Knollmann (Jg. 02 / 200m Lagen / 2:52,01 min) und Ilka Bathge (Jg. 96 / 50m Brust /35,53 sec). Mit Bestzeiten unterwegs waren außerdem Thorben Oevermann (Jg. 97) über 200m Freistil (2:15,79 min) und Juliane Schröder (Jg. 03) über 100m Brust (1:24,59 min) und 200m Brust (3:02,10 min).

 

Besonders gut lief es auch für die Schwimmer der zweiten Mannschaft der Wasserfreunde unter der Regie von Julia Wolff. Hier konnten mit Dimitrij Bormann (Jg. 02), Svea-Marleen Haun (Jg. 02), Madeline Horstkötter (Jg. 05), Palina Küster (Jg. 06), Justin Mann (Jg. 03), Joke Oberhokamp (Jg. 04) Maksimilian Pöschel (Jg. 02), Annika Schwalm (Jg. 00) und Andre Schweigert (Jg. 04) gleich neun Schwimmer bei all ihren Starts neue Bestzeiten aufstellen. Greta Bachmann (Jg. 06) schraubte ihre Bestzeit über 400 Meter Freistil um gleich acht Sekunden auf 5:54,56 Minuten herunter und knackte damit zum ersten Mal die 6-Minuten-Marke auf der Langbahn. Ebenfalls mit Bestzeiten unterwegs waren Dana Hellberg (Jg. 03) über 50m Schmetterling (37,25 sec), Annika Knoche (Jg. 05) über 200m Freistil (2:43,78 min) sowie  Tim Nico Weiberg (Jg. 03) über 100m Schmetterling (1:22,53 min).

 

Des Weiteren konnten sich zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer der zweiten Mannschaft gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und einen Medaillenrang ergattern. Tjalf Aaron Haun (Jg. 04) verbesserte seine Zeit über 200 Meter Schmetterling um gleich zehn Sekunden auf 2:56,16 Minuten. Damit blieb er über diese Strecke auf der Langbahn nicht nur das erste Mal unter drei Minuten, sondern holte außerdem die Goldmedaille. Zweite Plätze gingen an Anastasia Melissopoulou (Jg. 06) über 50m Brust (41,60 sec), Joline Poppensieker (Jg. 05) über 200m Schmetterling (3:48,44 min), sowie Nikolai Tost (Jg. 05) über 200m Rücken (2:47,99 min). Die beiden jüngsten Teilnehmer der Wasserfreunde, Benedikt Fißmer (Jg. 07) und Liam Hellberg (Jg. 07), konnten außerdem über 400m Freistil (Fißmer / 5:52,31 min) bzw. 100m Schmetterling (Hellberg / 1:46,08 min) die Bronzemedaille gewinnen.

Unterboten gleich fünf Normzeiten: Neben dem 15-jährigen Janne Lüngen (Foto) hat auch Timo Pohlmann (16) die DM-Tickets sicher gelöst. Janne Lüngen zählt mit seinen neuen Bestzeiten zu den 20 schnellsten Jahrgangsschwimmern über 200 Meter und 400 Meter Freistil. Foto: Peter Unger

Timo Pohlmann feierte nicht nur fünf Jahrgangs-Siege auf der Langbahn, sondern auch eine neue Bestzeit über 100 Meter Freistil (56,69 Sekunden). Foto: Peter Unger

 

Wasserfreunde Bielefeld mit gelungenem Formtest auf der Langbahn beim Hagener Schwimmfest

 

Vor den Osterferien testeten die Wasserfreunde ihre Form beim Internationalen Hagener Schwimmfest. Bei dem gut besuchten Wettkampf, dem Zweiten auf der 50-Meter-Bahn, konnten sich gleich neun Schwimmer für insgesamt 15 Finalteilnahmen qualifizieren.

 

 

Vielstarterin unter den Finalteilnehmern war Karolin Taube mit drei Qualifikationen. Dabei konnte sie die 50m Schmetterling in 29,64 Sekunden gewinnen und belegte sowohl über 50m Freistil (27,80 sec) als auch über 50m Rücken (32,52 sec) Platz zwei. Jeweils zwei Finalstarts erschwammen sich Thorben Oevermann, Lara Pohlmann, Timo Pohlmann und Alexander Teubert. Thorben Oevermann (Jg. 97) verpasste den Sprung aufs Treppchen sowohl über 50m Freistil (25,68 sec / 4.) als auch über 50m Rücken (31,57 sec / 6.) denkbar knapp. Lara Pohlmann (Jg. 99) konnte sich auf der Freistil-Sprintstrecke (27,82 sec) die Bronzemedaille sichern, musste die Konkurrenz über 50m Rücken (34,54 sec / 10.) aufgrund der zeitlichen Nähe beider Finals jedoch davonziehen lassen. Ihr Bruder Timo Pohlmann (Jg. 02) schwamm über 50m Schmetterling im Finale auf Platz drei (27,46 sec) und wurde über 50m Freistil Fünfter (25,70 sec). Zudem verbuchte Timo Pohlmann noch fünf Siege in seinem Jahrgang – darunter eine neue Bestzeit über 100m Freistil (56,69 sec).

 

Alexander Teubert (Jg. 01) konnte das 50m Rücken-Finale in 29,59 Sekunden souverän gewinnen und belegte über 50m Freistil Platz sechs. Ebenfalls eine Medaille im 50m Rücken-Finale (30,81 sec / 3.). ergattern konnte Janne Lüngen (Jg. 2003). Für die 50m Brust-Finals qualifizierten sich bei den Herren Gerrit Lüngen (Jg. 03) und bei den Damen Ilka Bathge (Jg. 96) und Lina Haberstroh (Jg. 04). Während im Vorlauf noch alle drei ihre Jahrgangswertung gewinnen konnten, schwammen sie im Finale knapp an den Podestplätzen vorbei. Gerrit Lüngen und Ilka Bathge belegten jeweils Platz vier und Lina Platz sechs.

 

Auch die übrigen Schwimmer der Wasserfreunde sammelten fleißig Medaillen. Langstreckenspezialist Vasileios Tekidis (Jg. 00) holte mit einem deutlichen Abstand Gold über 1500m Freistil (17:15,83 min). Das gleiche Kunststück gelang Torben Knollmann (Jg. 97), der die 400m Lagen dominierte (5:08,32 min). Zum ersten Mal auf den Langen Strecken unterwegs war Juliane Schröder (Jg. 03), die über 800m Freistil in 10:47,71 min Zweite in ihrem Jahrgang wurde. Weitere erste Plätze gingen an Pia Kleinebekel (Jg. 02) über 200m Rücken (2:39,78 min), Anna Marie Haberstroh (Jg. 03) über 200m Schmetterling (2:47,89 min), Claudius Ditz (Jg. 94) über 200m Brust (2:47,45 min), Carla Beckmann (Jg. 84) über 50m Schmetterling (30,19 sec) und Anastasia Melissopoulou (Jg. 06) über 200m Brust (3:20,33 min). Maren Knollmann (Jg. 02) konnte ihre Bestzeit über 100m Freistil auf 1:07,93 Minute herunterschrauben und gewann damit Bronze.

 

Ebenfalls mit Bestzeiten unterwegs waren Dimitrij Bormann (Jg. 02) über 100m Schmetterling (1:14,11 min / 3.), Tjalf Aaron Haun (Jg. 04) über 200m Rücken (2:42,30 min / 2.), Joline Poppensieker (Jg. 05) über 50m Brust (40,22 sec / 2.) und Leon Uwarow (Jg. 04) über 100m Freistil (1:04,04 min / 2.). Maksimilian Pöschel (Jg. 02) gewann über 100m Brust in 1:29,95 Minuten die Bronzemedaille.

Bei den NRW-Meisterschaften der Masters über die „Lange Strecke“ im Bochumer Uni-Bad dominieren Karolin Taube und Carla Beckmann ihre Altersklassen.

Während Karolin Taube (rechts) über 200 Meter Rücken dominierte, war Carla Beckmann schnellste Schwimmerin über 200 Meter Schmetterling.

 

Bei den NRW-Meisterschaften der Masters im Bochumer Uni-Bad präsentierten sich zwei Wasserfreunde in prächtiger Form. Sowohl Karolin Taube (AK 25) als auch Carla Beckmann (AK 30) kehrten auf ihren bevorzugten Lagen mit einem Masters-Titel dekoriert nach Bielefeld zurück.

 

Während die 34-jährige Carla Beckmann mit 2:26,42 Minuten die schnellste Zeit von allen Starterinnen (AK 20 – AK 60) über 200 Meter Schmetterling erzielte, gelang Karolin Pult dieses Kunststück über 200 Meter Rücken. Sie lag mit 2:27,92 Minuten über zehn Sekunden vor der Teilnehmerin mit der zweitschnellsten Zeit. Beide Bielefelder Starterinnen siegten mit diesen Leistungen in souveräner Manier in ihren Altersklassen.

 

„Ich wollte die NRW-Meisterschaften der Masters unbedingt schwimmen, weil ich bislang jedes Jahr über irgendeine Strecke einen NRW-Master-Titel gewonnen habe“, meinte Carla Beckmann nach ihrem Erfolg. Entsprechend selbstbewusst stand die routinierte Schwimmerin auf dem Startblock, nachdem sie sich bereits bei der DMS in guter Form präsentiert hatte. Und ihre Rechnung ging einmal mehr voll auf. Immerhin sicherte sie sich mit ihrem Sieg ihren 15. NRW-Masters-Titel (!) in Folge.

 

„Die Zeit war mit gerade einmal 66 Hundertstelsekunden über ihrer Bestzeit richtig stark“, urteilte auch Wasserfreunde-Coach Christof Taube. Gewonnen hätte sie auch so, weil sich in ihrer Klasse ansonsten niemand an die 200 Meter Schmetterling heranwagt. Zur Einordnung ihrer Leistung: Mit dieser Zeit hätte sie sich in den vergangenen fünf Jahren locker für die Offenen Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

 

„Es dieses Jahr noch einmal zu schaffen, käme schon einem Weltwunder gleich“, äußert sich Carla Beckmann enttäuscht. „Durch die wieder eingeführten Pflichtzeiten müsste ich über 200 m Schmetterling noch etwa 3,5 Sekunden schneller als im Vorjahr schwimmen.“ Und Karolin Taube müsste sich über 200 m Rücken um 2,5 Sekunden steigern. „Die Zeiten sind wirklich brutal hart angezogen worden“, kommentiert Carla Beckmann.

 

„Mein nächstes Ziel ist es, in den kommenden Wochen Bestzeit zu schwimmen. Das habe ich selbst in der Hand. Die Leistungen der Konkurrenz kann ich hingegen genauso wenig beeinflussen wie irgendwelche Pflichtzeiten. Als älteste Starterin in meiner Altersklasse ist dieses Masters-Jahr für mich natürlich nicht gerade das günstigste. Selbst noch im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft der Masters hatte ich als Sechste noch drei deutsche Schwimmerinnen vor mir.“

 

Am Wochenende bei den NRW-Meisterschaften konnte Carla Beckmann immerhin schon ein Zeichen setzen. Immerhin war sie schneller als Jennifer Thater von der SG Dortmund, amtierende fünffache Masters-Weltmeisterin (!) der AK 25. „Das tut schon gut – zumal ich sechs Jahre älter bin als Jennifer.“

 

Während Carla Beckmann noch ein altersklassenübergreifendes Duell schwimmen durfte, hatte Karolin Taube es in ihrem Rennen schon bedeutend schwerer. „Ihr blieb nichts anderes übrig als meilenweit vorne weg ein einsames Rennen gegen die Uhr zu schwimmen“, berichtet Carla Beckmann. „Auch sie war schnell unterwegs, obwohl die ersten Rennen auf der 50-Meter-Bahn nicht die leichtesten sind.“ Immerhin haben beide Bielefelderinnen wieder eindrucksvoll bewiesen, dass sie für schnelle Zeiten alles andere als zu alt sind.

Gewann ihren 15. Masters-Titel in Folge bei NRW-Meisterschaften: die 34-jährige Schmetterlings-Spezialistin Carla Beckmann.

 

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