Unterboten gleich fünf Normzeiten: Neben dem 15-jährigen Janne Lüngen (Foto) hat auch Timo Pohlmann (16) die DM-Tickets sicher gelöst. Janne Lüngen zählt mit seinen neuen Bestzeiten zu den 20 schnellsten Jahrgangsschwimmern über 200 Meter und 400 Meter Freistil. Foto: Peter Unger

 

 

 

Gabriel Lotz, Karolin Taube, Janne Lüngen und Timo Pohlmann schaffen die Norm beim internationalen Meeting in Dortmund. Gegen die Konkurrenz aus den Niederlanden und Belgien gelingen zahlreiche neue Bestzeiten

 

Beim Internationalen Speedo Schwimm-Meeting im Dortmunder Südbad haben sich die erste und zweite Mannschaft der Wasserfreunde mit der internationalen Konkurrenz aus Belgien und den Niederlanden gemessen. Erfreulicherweise konnten dabei gleich vier Schwimmer die Qualifikationszeiten für die 130. Offenen Deutschen Meisterschaften (19. – 22. Juli) und die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (29. Mai – 2. Juni) in Berlin knacken.

 

Einer der Glücklichen aus diesem Quartett ist Gabriel Lotz (Jg. 96), der über 50m Freistil in 24,50 Sekunden auf Platz eins sprintete und in seinem Rennen die Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften um knappe 5/100-Sekunden unterbot. Das gleiche Kunststück gelang auch Karolin Taube (Jg. 91). Während die Bielefelderin sonst eher auf den Rückenstrecken unterwegs ist, versucht sie ihr Glück dieses Jahr aufgrund der neu eingeführten Normzeiten über die Kraulstrecken – und das mit Erfolg. Karolin Taube siegte 27,56 Sekunden und knackte gleichzeitig die Qualifikationszeit.

 

Auch in den jüngeren Jahrgängen konnten sich auf Anhieb zwei Schwimmer der Wasserfreunde für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren. Janne Lüngen (Jg. 03) unterbot gleich drei Normzeiten - über 50m Freistil (26,11 sec), 200m Freistil (2:04,85 min) und 400m Freistil (4:26,57 min). Ebenso erfolgreich unterwegs war Timo Pohlmann (Jg. 02), der sich über 50m Schmetterling (27,23 sec) und 100m Freistil (56,66 sec) für die Titelkämpfe in Berlin qualifizieren konnte. Entsprechend groß war die Freude bei Wasserfreunde-Coach Christof Taube.

 

Während Timo Pohlmann und Janne Lüngen damit bereits sicher die Tickets für die Jahrgangsmeisterschaften in der Tasche haben, müssen Karolin Taube und Gabriel Lotz noch zittern. Zusätzlich zur Qualifikationszeit müssen sie einen Listenplatz unter den Top 100 der deutschen Kraulsprinter schaffen, um an den Offenen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen. Für sie heißt es also: Abwarten, was die nationale Konkurrenz noch bis zum 1. Juli macht.

 

Neben den vielen Qualifikationszeiten erreichten die Wasserfreunde außerdem zahlreiche Medaillenränge. So gewann Carla Beckmann (Jg. 84) über 100m Schmetterling (1:07,58 min) und 200m Schmetterling (2:27,76 min) Gold. Das Gleiche gelang Anna Marie Haberstroh (Jg. 03) über 200m Schmetterling (2:45,55 min). Weitere erste Plätze gingen an Pia Kleinebekel (Jg. 02 / 100m Rücken / 1:12,57 min), Torben Knollmann (Jg. 98 / 200m Schmetterling / 2:23,31min), Gerrit Lüngen (Jg. 03 / 100m Schmetterling / 1:04,06 min) und Alexander Teubert (Jg. 01 / 200m Rücken / 2:16,20 min).

 

Claudius Ditz, der aufgrund einer Grippe nicht mit ins Trainingslager gefahren war, konnte trotz seines Trainingsrückstandes über 200m Lagen (2:33,03 min) die Silbermedaille gewinnen. Ebenfalls den zweiten Rang erreichten Lina Haberstroh (Jg. 04) über 100m Brust (1:20,62 min), Philipp Pascal Strehle (Jg. 96) über 100m Schmetterling (1:01,67 min), sowie Vasileios Tekidis (Jg. 00) über 400m Freistil (4:28,65 min). Dritte Plätze gingen an Maren Knollmann (Jg. 02 / 200m Lagen / 2:52,01 min) und Ilka Bathge (Jg. 96 / 50m Brust /35,53 sec). Mit Bestzeiten unterwegs waren außerdem Thorben Oevermann (Jg. 97) über 200m Freistil (2:15,79 min) und Juliane Schröder (Jg. 03) über 100m Brust (1:24,59 min) und 200m Brust (3:02,10 min).

 

Besonders gut lief es auch für die Schwimmer der zweiten Mannschaft der Wasserfreunde unter der Regie von Julia Wolff. Hier konnten mit Dimitrij Bormann (Jg. 02), Svea-Marleen Haun (Jg. 02), Madeline Horstkötter (Jg. 05), Palina Küster (Jg. 06), Justin Mann (Jg. 03), Joke Oberhokamp (Jg. 04) Maksimilian Pöschel (Jg. 02), Annika Schwalm (Jg. 00) und Andre Schweigert (Jg. 04) gleich neun Schwimmer bei all ihren Starts neue Bestzeiten aufstellen. Greta Bachmann (Jg. 06) schraubte ihre Bestzeit über 400 Meter Freistil um gleich acht Sekunden auf 5:54,56 Minuten herunter und knackte damit zum ersten Mal die 6-Minuten-Marke auf der Langbahn. Ebenfalls mit Bestzeiten unterwegs waren Dana Hellberg (Jg. 03) über 50m Schmetterling (37,25 sec), Annika Knoche (Jg. 05) über 200m Freistil (2:43,78 min) sowie  Tim Nico Weiberg (Jg. 03) über 100m Schmetterling (1:22,53 min).

 

Des Weiteren konnten sich zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer der zweiten Mannschaft gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und einen Medaillenrang ergattern. Tjalf Aaron Haun (Jg. 04) verbesserte seine Zeit über 200 Meter Schmetterling um gleich zehn Sekunden auf 2:56,16 Minuten. Damit blieb er über diese Strecke auf der Langbahn nicht nur das erste Mal unter drei Minuten, sondern holte außerdem die Goldmedaille. Zweite Plätze gingen an Anastasia Melissopoulou (Jg. 06) über 50m Brust (41,60 sec), Joline Poppensieker (Jg. 05) über 200m Schmetterling (3:48,44 min), sowie Nikolai Tost (Jg. 05) über 200m Rücken (2:47,99 min). Die beiden jüngsten Teilnehmer der Wasserfreunde, Benedikt Fißmer (Jg. 07) und Liam Hellberg (Jg. 07), konnten außerdem über 400m Freistil (Fißmer / 5:52,31 min) bzw. 100m Schmetterling (Hellberg / 1:46,08 min) die Bronzemedaille gewinnen.

Timo Pohlmann feierte nicht nur fünf Jahrgangs-Siege auf der Langbahn, sondern auch eine neue Bestzeit über 100 Meter Freistil (56,69 Sekunden). Foto: Peter Unger

 

Wasserfreunde Bielefeld mit gelungenem Formtest auf der Langbahn beim Hagener Schwimmfest

 

Vor den Osterferien testeten die Wasserfreunde ihre Form beim Internationalen Hagener Schwimmfest. Bei dem gut besuchten Wettkampf, dem Zweiten auf der 50-Meter-Bahn, konnten sich gleich neun Schwimmer für insgesamt 15 Finalteilnahmen qualifizieren.

 

 

Vielstarterin unter den Finalteilnehmern war Karolin Taube mit drei Qualifikationen. Dabei konnte sie die 50m Schmetterling in 29,64 Sekunden gewinnen und belegte sowohl über 50m Freistil (27,80 sec) als auch über 50m Rücken (32,52 sec) Platz zwei. Jeweils zwei Finalstarts erschwammen sich Thorben Oevermann, Lara Pohlmann, Timo Pohlmann und Alexander Teubert. Thorben Oevermann (Jg. 97) verpasste den Sprung aufs Treppchen sowohl über 50m Freistil (25,68 sec / 4.) als auch über 50m Rücken (31,57 sec / 6.) denkbar knapp. Lara Pohlmann (Jg. 99) konnte sich auf der Freistil-Sprintstrecke (27,82 sec) die Bronzemedaille sichern, musste die Konkurrenz über 50m Rücken (34,54 sec / 10.) aufgrund der zeitlichen Nähe beider Finals jedoch davonziehen lassen. Ihr Bruder Timo Pohlmann (Jg. 02) schwamm über 50m Schmetterling im Finale auf Platz drei (27,46 sec) und wurde über 50m Freistil Fünfter (25,70 sec). Zudem verbuchte Timo Pohlmann noch fünf Siege in seinem Jahrgang – darunter eine neue Bestzeit über 100m Freistil (56,69 sec).

 

Alexander Teubert (Jg. 01) konnte das 50m Rücken-Finale in 29,59 Sekunden souverän gewinnen und belegte über 50m Freistil Platz sechs. Ebenfalls eine Medaille im 50m Rücken-Finale (30,81 sec / 3.). ergattern konnte Janne Lüngen (Jg. 2003). Für die 50m Brust-Finals qualifizierten sich bei den Herren Gerrit Lüngen (Jg. 03) und bei den Damen Ilka Bathge (Jg. 96) und Lina Haberstroh (Jg. 04). Während im Vorlauf noch alle drei ihre Jahrgangswertung gewinnen konnten, schwammen sie im Finale knapp an den Podestplätzen vorbei. Gerrit Lüngen und Ilka Bathge belegten jeweils Platz vier und Lina Platz sechs.

 

Auch die übrigen Schwimmer der Wasserfreunde sammelten fleißig Medaillen. Langstreckenspezialist Vasileios Tekidis (Jg. 00) holte mit einem deutlichen Abstand Gold über 1500m Freistil (17:15,83 min). Das gleiche Kunststück gelang Torben Knollmann (Jg. 97), der die 400m Lagen dominierte (5:08,32 min). Zum ersten Mal auf den Langen Strecken unterwegs war Juliane Schröder (Jg. 03), die über 800m Freistil in 10:47,71 min Zweite in ihrem Jahrgang wurde. Weitere erste Plätze gingen an Pia Kleinebekel (Jg. 02) über 200m Rücken (2:39,78 min), Anna Marie Haberstroh (Jg. 03) über 200m Schmetterling (2:47,89 min), Claudius Ditz (Jg. 94) über 200m Brust (2:47,45 min), Carla Beckmann (Jg. 84) über 50m Schmetterling (30,19 sec) und Anastasia Melissopoulou (Jg. 06) über 200m Brust (3:20,33 min). Maren Knollmann (Jg. 02) konnte ihre Bestzeit über 100m Freistil auf 1:07,93 Minute herunterschrauben und gewann damit Bronze.

 

Ebenfalls mit Bestzeiten unterwegs waren Dimitrij Bormann (Jg. 02) über 100m Schmetterling (1:14,11 min / 3.), Tjalf Aaron Haun (Jg. 04) über 200m Rücken (2:42,30 min / 2.), Joline Poppensieker (Jg. 05) über 50m Brust (40,22 sec / 2.) und Leon Uwarow (Jg. 04) über 100m Freistil (1:04,04 min / 2.). Maksimilian Pöschel (Jg. 02) gewann über 100m Brust in 1:29,95 Minuten die Bronzemedaille.

Bei den NRW-Meisterschaften der Masters über die „Lange Strecke“ im Bochumer Uni-Bad dominieren Karolin Taube und Carla Beckmann ihre Altersklassen.

Während Karolin Taube (rechts) über 200 Meter Rücken dominierte, war Carla Beckmann schnellste Schwimmerin über 200 Meter Schmetterling.

 

Bei den NRW-Meisterschaften der Masters im Bochumer Uni-Bad präsentierten sich zwei Wasserfreunde in prächtiger Form. Sowohl Karolin Taube (AK 25) als auch Carla Beckmann (AK 30) kehrten auf ihren bevorzugten Lagen mit einem Masters-Titel dekoriert nach Bielefeld zurück.

 

Während die 34-jährige Carla Beckmann mit 2:26,42 Minuten die schnellste Zeit von allen Starterinnen (AK 20 – AK 60) über 200 Meter Schmetterling erzielte, gelang Karolin Pult dieses Kunststück über 200 Meter Rücken. Sie lag mit 2:27,92 Minuten über zehn Sekunden vor der Teilnehmerin mit der zweitschnellsten Zeit. Beide Bielefelder Starterinnen siegten mit diesen Leistungen in souveräner Manier in ihren Altersklassen.

 

„Ich wollte die NRW-Meisterschaften der Masters unbedingt schwimmen, weil ich bislang jedes Jahr über irgendeine Strecke einen NRW-Master-Titel gewonnen habe“, meinte Carla Beckmann nach ihrem Erfolg. Entsprechend selbstbewusst stand die routinierte Schwimmerin auf dem Startblock, nachdem sie sich bereits bei der DMS in guter Form präsentiert hatte. Und ihre Rechnung ging einmal mehr voll auf. Immerhin sicherte sie sich mit ihrem Sieg ihren 15. NRW-Masters-Titel (!) in Folge.

 

„Die Zeit war mit gerade einmal 66 Hundertstelsekunden über ihrer Bestzeit richtig stark“, urteilte auch Wasserfreunde-Coach Christof Taube. Gewonnen hätte sie auch so, weil sich in ihrer Klasse ansonsten niemand an die 200 Meter Schmetterling heranwagt. Zur Einordnung ihrer Leistung: Mit dieser Zeit hätte sie sich in den vergangenen fünf Jahren locker für die Offenen Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

 

„Es dieses Jahr noch einmal zu schaffen, käme schon einem Weltwunder gleich“, äußert sich Carla Beckmann enttäuscht. „Durch die wieder eingeführten Pflichtzeiten müsste ich über 200 m Schmetterling noch etwa 3,5 Sekunden schneller als im Vorjahr schwimmen.“ Und Karolin Taube müsste sich über 200 m Rücken um 2,5 Sekunden steigern. „Die Zeiten sind wirklich brutal hart angezogen worden“, kommentiert Carla Beckmann.

 

„Mein nächstes Ziel ist es, in den kommenden Wochen Bestzeit zu schwimmen. Das habe ich selbst in der Hand. Die Leistungen der Konkurrenz kann ich hingegen genauso wenig beeinflussen wie irgendwelche Pflichtzeiten. Als älteste Starterin in meiner Altersklasse ist dieses Masters-Jahr für mich natürlich nicht gerade das günstigste. Selbst noch im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft der Masters hatte ich als Sechste noch drei deutsche Schwimmerinnen vor mir.“

 

Am Wochenende bei den NRW-Meisterschaften konnte Carla Beckmann immerhin schon ein Zeichen setzen. Immerhin war sie schneller als Jennifer Thater von der SG Dortmund, amtierende fünffache Masters-Weltmeisterin (!) der AK 25. „Das tut schon gut – zumal ich sechs Jahre älter bin als Jennifer.“

 

Während Carla Beckmann noch ein altersklassenübergreifendes Duell schwimmen durfte, hatte Karolin Taube es in ihrem Rennen schon bedeutend schwerer. „Ihr blieb nichts anderes übrig als meilenweit vorne weg ein einsames Rennen gegen die Uhr zu schwimmen“, berichtet Carla Beckmann. „Auch sie war schnell unterwegs, obwohl die ersten Rennen auf der 50-Meter-Bahn nicht die leichtesten sind.“ Immerhin haben beide Bielefelderinnen wieder eindrucksvoll bewiesen, dass sie für schnelle Zeiten alles andere als zu alt sind.

Gewann ihren 15. Masters-Titel in Folge bei NRW-Meisterschaften: die 34-jährige Schmetterlings-Spezialistin Carla Beckmann.

 

Vier Wasserfreunde starteten bei den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“ im Bochumer Unibad.

Nur ein kleines Team der Wasserfreunde startete bei den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“, von links: Trainer Christof Taube, Lina Haberstroh, Torben Knollmann und Gerrit Lüngen. Auf dem Foto fehlt Vasileios Tekidis.

 

Nur vier Schwimmer schickten die Wasserfreunde zu den NRW-Meisterschaften „Lange Strecke“ nach Bochum. Für das aus Bielefelder Sicht beste Ergebnis sorgte Gerrit Lüngen.

 

Der fünfzehnjährige Schüler schwamm im Jahrgang 2003 über 400 Meter Lagen in 5:01,58 Minuten auf einen Bronze-Rang. Bei seinem Rennen auf der 50-Meter-Bahn hat er sich um sage und schreibe 21 Sekunden (!) verbessert. „Gerrit ist von Anfang an ein sehr mutiges und offensives Rennen mit einer ‚Bombenzeit’ geschwommen“, lobte Wasserfreunde-Coach Christof Taube seinen Nachwuchsschwimmer. Mit dieser Zeit konnte sich Gerrit Lüngen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (29. Mai bis 2. Juni) qualifizieren.

 

Die ersten 100 Meter in der Schmetterlings-Lage legte er in 1:06,60 Minuten zurück und führte damit das Starterfeld mit der besten Zwischenzeit an. Entschieden wurde das Rennen dann allerdings im Rücken- und Freistilschwimmen, als der Bielefelder den Neusser Cedric Büssing (4:50,26 min) und den Gladbecker Fynn Redemann (4:53,50 min) ziehen lassen musste. Dank der zweitschnellsten Brustzeit von allen neun Startern konnte sich Gerrit Lüngen (16. Platz in der Offenen Wertung) dann immerhin noch die Bronzemedaille sichern.

 

Nur unwesentlich langsamer war Torben Knollmann über 400 m Lagen, der mit einer Zeit von 5:03,90 Minuten den 19. Platz in der Offenen Wertung belegte. Der 19-jährige Student lag damit nur 3,5 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. „Bis auf das Brustschwimmen liefen alle anderen Schwimmarten sehr gut“, kommentierte Christof Taube.

 

Mit einer neuen Bestzeit, die ihr Platz zehn bescherte, stieg Lina Haberstroh aus dem Wasser. Sie schlug in 5:40,46 Minuten an und unterbot ihre alte Bestmarke um über fünf Sekunden. „Lina ist ihr Rennen genauso engagiert angegangen wie Gerrit“, erläutert Christof Taube. „Nachdem sie in der Schmetterling- und Rückenlage sehr schnell unterwegs war, fehlte ihr am Ende allerdings die Kraft um auch das Brust- und Kraulschwimmen so durchzuziehen.“

 

 

 

 

Wasserfreunde holen 22 Medaillen bei den OWL-Meisterschaften „Lange Strecke“ in Ennigerloh.

Zwei Siege verbuchten die Wasserfreunde in der offenen Klasse: Einer davon ging an die 14-jährige Lina Haberstroh über 400 m Lagen (5:23,18 min). Foto: Peter Unger

 

Trotz des kleinen Aufgebots von 17 Aktiven konnten die Wasserfreunde 22 Medaillen (11 x Gold, 8 x Silber, 3 x Bronze) bei den OWL Meisterschaften „Lange Strecke“ mit nach Hause bringen. Gleichzeitig fanden im Olympiabad in Ennigerloh die OWL-Mastersmeisterschaften der langen und mittleren Strecken sowie der Jugendmehrkampf statt.

 

Unter den vielen Titeln befanden sich auch zwei Siege in der offenen Klasse. Einer davon ging an die 14-jährige Lina Haberstroh über 400 m Lagen (5:23,18 min), die ihre erst kürzlich aufgestellte Bestzeit erneut um gut eine Sekunde unterbot. Damit sicherte sie sich nicht nur den Sieg im Jahrgang 2004, sondern auch den ersten Platz in der offenen Klasse. In derselben Disziplin ebenso erfolgreich unterwegs war Gerrit Lüngen (Jg. 2003). In 4:57,94 Minuten konnte er seinen ersten Titel in der offenen Klasse gewinnen. Knapp hinter Gerrit landete sein Zwillingsbruder Janne als Zweitplatzierter ebenfalls auf dem Podest. Janne Lüngen verbesserte seine eigene Bestmarke dabei um gut 10 Sekunden auf 5:00,03 Minuten.

 

Besonders hervorzuheben ist laut Trainer Christof Taube auch Janne’s Zeit über die 800 m Freistil. In einer starken Bestzeit von 09:04,05 min belegte er Platz zwei in der offenen Klasse und musste sich nur von Jannik Purschke (Schwimmteam Bielefeld) geschlagen geben. Und das, obwohl er in der Woche zuvor noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte.

 

In Topform zeigte sich auch Claudius Ditz (AK 20), der maßgeblich am Klassenerhalt der zweiten Mannschaft in der DMS-Landesliga beteiligt war. Der 24-jährige Student konnte bei vier Starts in der Mastersklasse nicht nur drei Gold- und eine Silbermedaille gewinnen, sondern pulverisierte seine Bestzeiten geradezu. Über 800 Meter Freistil (9:26,92 min) unterbot er seine bisherige Bestmarke um etwa 24 Sekunden und über 1500 Meter Freistil (18:04,57 min) um fast zwei Minuten (!). Ebenfalls in die Medaillenränge schwammen Maren Knollmann (Jg. 2002) über 400 m Lagen (6:04,96 min / Bronze) und 800 m Freistil (10:56,67 min / Silber) sowie Niklas Klingenberg (AK 20) über 800 m Freistil (09:25,72 min / Gold).

 

Erfolgreich unterwegs in OWL’s Spitze waren auch die jüngeren Schwimmer der zweiten Mannschaft. Ausgerechnet die beiden Jüngsten, Benedikt Fißmer und Liam Hellberg (beide Jg. 2007), waren zugleich auch die meiststartenden Athleten der Wasserfreunde mit jeweils fünf Starts im Jugendmehrkampf. Benedikt konnte dabei alle seine Rennen gewinnen und sicherte sich so mit 954 Punkten den Gesamtsieg des Jugendmehrkampfes im Jahrgang 2007 vor Erik Wagner (786 P.) und Nikita Karpov (686 P.), beide vom SV Heessen. Zudem konnte sich der zehnjährige Liam Hellberg noch über eine Bronzemedaille über 400 m Lagen (6:15,18 min) und eine Silbermedaille über 100 m Brust (1:47,18 min) freuen.

 

Entsprechend zufrieden äußerte sich Julia Wolf über das Abschneiden der zweiten Mannschaft. Besonders angetan war die Trainerin der zweiten Mannschaft über Benedikt Fißmer’s Leistung über 100 m Rücken. “Schade ist, dass sein Trainingspartner Liam Hellberg über die 100 m Rücken disqualifiziert wurde. Sonst hätte er sich noch weiter vorne platziert.“

 

Greta Bachmann (Jg. 2006) verbesserte sich über 400 m Lagen (6:30,40 min) um gleich19 Sekunden und ergatterte somit die Silbermedaille in ihrer Jahrgangswertung. Den gleichen Rang auf der gleichen Strecke erreichte auch Dana Hellberg im Jahrgang 2003 – ihre Zeit 6:19,54 Minuten. Den Sprung aufs Podest schafften zudem noch Annika Knoche (Jg. 2005) über 400 m Lagen (6:20,18 min / Bronze) sowie Leon Uwarow (Jg. 2004) über 1500 m Freistil (20:34,15 min / Silber).

 

Knapp an den Medaillenrängen vorbeigeschwommen ist Saskia Kalidova (Jg. 2004), die über die 400 m Lagen (6:03,23 min) und 800 m Freistil (10:57,64 min) jeweils undankbare Vierte wurde. Über 400 m Lagen hatte sie sich bis auf etwa eine Sekunde an ihre Bestzeit herangearbeitet. Noch nicht ganz in Form zeigten sich dagegen Andre Schweigert (Jg. 2004) und Justin Mann (Jg. 2003), die Podestplätze ebenfalls knapp verpassten.

 

 

Schon bei den Großen dabei: Gerrit (links) und Janne haben den Sprung in die erste Garde der Wasserfreunde Bielefeld geschafft. Sie haben beim Aufstieg in die 2. Bundesliga mitgeholfen.

 

 

 

Lüngen-Zwillinge helfen beim Aufstieg in die 2. Bundesliga mit.

 

Mit ihren gerade einmal 14 Jahren gehören sie zu den Jüngsten, ihre Leistungen sind jedoch ganz groß. Die Zwillinge Janne und Gerrit Lüngen von den Wasserfreunden Bielefeld mischen bereits ordentlich den Seniorenbereich auf und schwimmen mit den etablierten Kräften auf Augenhöhe – wenn nicht sogar schneller.

 

„Die gestandenen Männer müssen bereits um ihre DMS-Plätze kämpfen, weil Janne und Gerrit (Jahrgang 2003) schon schneller als sie sind“, berichtet Peter Unger, Pressewart der Wasserfreunde Bielefeld. Die Lüngen-Zwillinge trainieren bereits seit Sommer 2016 bei der ersten Mannschaft der Wasserfreunde mit, die zur Zeit in der Oberliga-West antritt und am 18. Februar bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen (DMS) in Mülheim an der Ruhr um den Aufstieg in die zweite Liga mitgeschwommen ist.

 

„Die zwei punktbesten Teams steigen auf und genau das ist auch unser Ziel“, gibt sich Janne selbstbewusst. „Die Chancen stehen sehr gut, wir sind stark aufgestellt.“ Er und sein Bruder durften bereits letztes Jahr einen großen Erfolg feiern, als sie mit der zweiten Mannschaft der Wasserfreunde von der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen sind. Nun wollen sie jedoch in der Oberliga für Furore sorgen.

 

Einen gewaltigen Leistungsschub haben die Lüngens innerhalb der vergangenen eineinhalb Jahre hinter sich gebracht. Bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften im Juni 2016 schwamm Janne die 100 Meter Rücken noch in 1:09,00 Minuten und wurde mit dieser Zeit NRW-Vizemeister. Vor zwei Monaten siegte er dann in seinem Jahrgang bei den OWL-Kurzbahn-Meisterschaften in derselben Disziplin in 1:01,33 Minuten – eine Verbesserung um fast acht Sekunden im Vergleich zum Vorjahr.

 

In der deutschen Bestenliste (Jahrgang 2003) rangiert er damit auf Platz 14. „Diese Steigerung ist Wahnsinn, kaum zu toppen“, meint auch Peter Unger. Aber auch Zwillingsbruder Gerrit machte in dieser Zeit einen großen Sprung und verbesserte seine Leistung über 100 Meter Brust (Deutsche Bestenliste Platz 15) um ganze fünf Sekunden auf 1:09,49 Minuten – erzielt im vergangenen September beim Sparkassen-Team-Cup in Gelsenkirchen.

 

„Wir trainieren viel und haben ein tolles Team um uns herum. Außerdem wollen wir uns einfach immer verbessern“, so Gerrit Lüngen. Für den Schwimmsport waren sie quasi geboren. „Unsere ganze Familie ist schon immer geschwommen. Da war es für uns eigentlich selbstverständlich, dass wir in dieselbe Richtung gehen werden“, erzählt Janne. 2008 traten die zweieiigen Zwillinge bei der TG Schötmar ein und sammelten damals als Fünfjährige erste Erfahrungen im Vereinssport.

 

Drei Jahre später folgte dann der Wechsel zum SC Herford. 2013 zogen sie zu den Wasserfreunden weiter, wo sie ihr sportliches Zuhause gefunden haben. „In Bielefeld und auch weiterer Umgebung sind die Wasserfreunde die beste Adresse. Die Rahmenbedingungen sind klasse und wir haben es nicht weit bis zur Schule“, meint Gerrit. Die beiden besuchen die neunte Klasse des Cecilien-Gymnasiums in Bielefeld und sitzen sogar – für Zwillinge eher unüblich – in demselben Klassenraum. „Nebeneinander sitzen wir aber nicht, das würde eher Chaos geben“, lacht Janne.

 

Um Schule und Sport bequemer unter einen Hut zu bringen, wird bei talentierten jungen Sportlern ja häufig über die Möglichkeit nachgedacht, ein Sportinternat zu besuchen. Für die Lüngen-Brüder ist diese Möglichkeit jedoch keine Option.

 

„Wir haben das lieber schön getrennt voneinander“, sind sich die beiden einig. Und auch bei den sportlichen Zielen für 2018 haben sie ähnliche Vorstellungen: „Natürlich wollen wir zunächst in die 2. Liga aufsteigen. Darüber hinaus wollen wir bei den NRW- und Deutschen Meisterschaften vorne mitschwimmen und wie immer gute Resultate erzielen.“

Historischer Moment für die Wasserfreunde: Den erst zweiten Aufstieg einer Männermannschaft in die 2. Bundesliga schafften (vorne von links) Thorben Oevermann, Alexander Teubert, Torben Knollmann, Janne Lüngen, Gabriel Lotz und Trainer Christof Taube sowie (hinten von links) Gerrit Lüngen, Timo Pohlmann, Philipp Strehle, Vasileios Tekidis, Fabian Mund und Niklas Klingenberg.

 

 

 

 

 

Nach dem Aufstieg der Männermannschaft sind die Bielefelder nun als einziger OWL-Klub mit zwei Teams in der 2. Bundesliga vertreten. Beim Wettkampf in Mülheim an der Ruhr fallen zwei Vereinsrekorde.

 

Die Wasserfreunde Bielefeld feiern ihre „kleine Sensation“: Nach dem Klassenerhalt der Damen-Mannschaft schwimmen auch die Herren 2019 in der 2. Bundesliga. Auf dem Weg zum Aufstieg bekam das Team von Christof Taube unverhofft Schützenhilfe aus Wuppertal.

Beim Oberliga-Wettkampf in Mülheim an der Ruhr reichte es für die Wasserfreunde nach teils überragenden Leistungen mit 14.713 Punkten hinter den Teams aus Aachen (2./14.897) und Oberhausen (1./15.466) zum dritten Platz – trotzdem eigentlich zu wenig für den Aufstieg in Liga zwei. Doch das Glück war mit den Bielefeldern: Weil die SG Bayer Wuppertal selbst den Sprung aus der zweiten in die erste Liga schaffte, rückten die Wasserfreunde als dritter Aufsteiger unter den zwölf gestarteten Vereinen in die zweite Liga auf.

 

Und den angepeilten Sprung in die Zweitklassigkeit hatte sich der Oberligist redlich verdient – und das nicht erst am Wettkampftag im Mülheimer Bad. Wochenlang hatten sich die Bielefelder in der Heimat mit vielen Sonderschichten an den Wochenenden akribisch auf den alles entscheidenden Wettkampf vorbereitet.

 

Gerade Coach Christof Taube stand dabei vor einer großen Herausforderung, musste er doch ein kompliziertes Puzzle bis zum ersten Start in Mühlheim gelöst haben. Geschwommen wurde nämlich in 52 Rennen, bei denen in zwei Durchgängen das komplette olympische Programm abgespult werden musste.

 

Die Besonderheit: Jeder Schwimmer durfte maximal vier Mal ins Becken steigen. Taube gelang es allerdings einmal mehr, die für seine Wasserfreunde bestmögliche Konstellation zusammen zu stellen. Anders als in den Vorjahren setzten die Bielefelder dabei nicht mehr vorwiegend auf altbewährte Kräfte, sondern gaben vor allem der Jugend eine Chance, sich auf der größtmöglichen Bühne zu bewähren.

 

Seine Athleten gaben Christof Taube, der tags zuvor selbst noch in der Landesliga ins Becken gestiegen war und überraschend den Klassenerhalt mit der Wasserfreunde-Reserve feiern durfte, mit seiner Auswahl gleich an mehreren Stellen recht.

 

Fleißigster Punktesammler auf Seite der Wasserfreunde: Niklas Klingenberg. Der 22-Jährige sammelte bei seinen vier Starts mit 2348 die meisten Zähler für die Bielefelder. Hinter Klingenberg trumpfte auch der Wasserfreunde-Nachwuchs groß auf: Alexander Teubert (16) brach seinen selbst aufgestellten Vereinsrekord über die 200 Meter Rücken und schraubte die neue Bestmarke auf 2:08;41 Minuten.

 

Und auch eine zweite, rund zehn Jahre alte vereinsinterne Bestmarke fiel beim Bielefelder Aufstieg. Gabriel Lotz flog über die 50 Meter Freistil in 23,31 Sekunden ins Ziel. Der Lohn: Faire Glückwünsche vom bisherigen Rekordhalter Daniel Foest.

 

Zudem purzelte neben den beiden Vereinsrekorden bei den Wasserfreunden eine ganze Reihe an persönlichen Bestzeiten: Gerrit Lüngen verbesserte sich über 200 Meter Lagen auf 2:15,29 Minuten, Thorben Oevermann schlug über 100 Meter Freistil bei 53,71 Sekunden an. Auch Timo Pohlmann steigerte sich über die 100 Meter Schmetterling (59,29 Sekunden) und 400 Meter Freistil (4:18,65 Minuten).

 

Thorben Knollmann nahm die 400 Meter Lagen – der inoffizielle „Zehnkampf des Schwimmens“ – auf sich und schlug nach 4:45,27 Minuten an. Darüber hinaus leisteten Janne Lüngen (1500 Meter/17:11,52), Fabian Mund (100 Meter Brust/1:05,56) und Vasileios Tekidis (1500 Meter Freistil/16:47,80) ihren wichtigen Beitrag zum Aufstieg.

 

Christof Taube stellte dementsprechend auch die Teamleistung in den Vordergrund: „Ein Top-Wettkampf. Wir haben durch die Bank hervorragende Leistungen gebracht und hatten dieses Jahr das Glück, keine krankheitsbedingten Ausfälle dabei zu haben.“

Rekord: Gabriel Lotz knackte die zehn Jahre alte Bestmar- ke über 50 Meter Freistil.

Die „13“ bringt dem Damen-Team kein Unglück. Sie sichern sich in Gelsenkirchen im Deutschen Mannschaftswettbewerb erneut den Klassenerhalt.

Starten auch 2019 wieder in der 2. Bundesliga, untere Reihe von links: Lena Rosenstengel, Carla Beckmann, Karolin Taube und WF-Coach Christof Taube. Oben von links: Lara Pohlmann, Ilka Bathge, Pia Oberhokamp, Pia Kleinbekel, Annika Günzel und Sarah Seipolt. Foto: Peter Unger

 

Nach 52 Rennen im Gelsenkirchener Zentralbad hatten sie es erneut geschafft: Die Wasserfreunde-Damen sicherten sich mit Platz neun erneut den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. „Es blieb bis zum Schluss spannend“, urteilte Christof Taube. „Letztlich lagen wir im Laufe des Tages nie auf einem Abstiegsplatz und belegten ziemlich durchgehend den neunten Platz.“

 

Immerhin hatte es der Wasserfreunde-Coach zum mittlerweile dreizehnten Mal (!) in Folge geschafft, ein konkurrenzfähiges Team in den Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) zu schicken. Hinter den Bielefeldern landeten drei namhafte NRW-Teams: die SG Rhein-Erft Köln, der SV Blau-Weiß Bochum und die SG Gelsenkirchen, von denen zwei in die Oberliga absteigen.

 

Die Wasserfreunde haben mit 14.871 Punkten den Klassenerhalt geschafft. Es siegte der VfL Gladbeck (17.015 Punkte), der als erster Aufsteiger in die 1. Bundesliga feststehen dürfte, vor der SG Bayer (16.385 Punkte) und dem Drittplatzierten SG Ruhr (15.663 Punkte). Zu einer besseren Platzierung fehlten den Wasserfreunden gerade mal 366 Punkte. So gering war der Abstand zum 1. Paderborner SV und der SG Münster, die die Plätze vor ihnen belegten.

 

Der Klassenerhalt war nur möglich, weil nahezu alle Schwimmer die zuvor prognostizierten Leistungen erbracht haben. Da einige Schwimmerinnen gesundheitlich angeschlagen waren, war das keine Selbstverständlichkeit. Zudem erzielten die Bielefelderinnen teilweise sehr gute Resultate – darunter Lena Rosenstengel (100 m Schmetterling / 1:01,64 min / 695 Punkte), die zusammen mit Karolin Taube (200 m Freistil / 2:06,71 min / 668 Punkte) mit den punktbesten Einzelleistungen überzeugten. Erwähnenswert waren bei der 26-jährigen Karolin Taube noch die 100 m Rücken (1:05,26 min) und die 400 m Freistil (4:30,09 min), während die 21-jährige Lena Rosenstengel noch über 200 m Schmetterling (2:16,95 min / 666 Punkte) flotter unterwegs als bei den NRW-Titelkämpfen. „Lena und Karo waren in ihren Läufen jeweils sehr weit vorne und haben für uns wichtige Punkte geholt“, erläutert Christof Taube.

 

Beide, Lena Rosenstengel (2.634 Punkte) und Karolin Pult (2.511 Punkte), sammelten mit der 18-jährigen Lara Pohlmann (2.394 Punkte) sowie Pia Oberhokamp (2.052 Punkte) die meisten Punkte. Zudem absolvierte die 19-jährige Studentin bei dieser DMS die meisten Wettkampfmeter. Ihre beste Leistung erzielte sie über 800 m Freistil (9:50,54 min).

 

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Lara Pohlmann noch einmal deutlich gesteigert. Bei ihren Starts hat die 18-jährige Schülerin zwei Bestzeiten auf den Rückenstrecken aufgestellt – über 100 Meter (1:06,53 min) und über 200 Meter (2:27,45 min). Über Freistil lag sie nur minimal über ihren Bestmarken. Den Erwartungen entsprechend hat auch Annika Günzel (18) ihre Leistungen gebracht – sowohl über 100 m Freistil (1:01,00 min), als auch über 200 m Freistil (2:13,40 min).

 

Ihre bisher stärkste DMS für die Wasserfreunde ist Carla Beckmann geschwommen. Unterm Strich stehen eine neue Bestzeit über 100 m Schmetterling (1:05,30 min) sowie eine starke Zeit auf der längeren kräftezehrenden 200-Meter-Distanz (2:24,81 min). Beide Strecken musste die 33-jährige Schmetterlings-Spezialistin in einem Abschnitt bewältigen. Ebenfalls an einer neuen Bestmarke kratzte die Langstrecklerin Pia Kleinebekel (15) über 800 m Freistil (9:43,23 min).

 

Obwohl sie berufsbedingt nicht mehr so viel trainieren kann, hat Sarah Seipolt (20) die Ergebnisse aus dem Vorjahr über 100 m Brust (1:19,82 min) und 200 m Brust (2:53,69 min) bestätigen können. „Das war besser als prognostiziert.“ Dagegen etwas abgefallen ist die ein Jahr ältere Ilka Bathge, die erst Ende November von einem halbjährigen Australien-Trip zurückgekehrt ist. „Bei ihren zwei Starts über dieselben Strecken (100 m / 1:19,70 min; 200 m / 2:56,80 min) ist sie bei weitem noch nicht da, wo sie schon mal leistungsmäßig war.“

 

In zehn Tagen (18. Februar 2018) haben die Wasserfreunde-Männer ihren Auftritt in der Oberliga „Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr wieder mit zwei Mannschaften in der 2. Bundesliga vertreten zu sein“, wirft Christof Taube einen zuversichtlichen Blick in die Zukunft. Ein Wiederaufstieg ist mit der verjüngten Männer-Mannschaft durchaus machbar – zumal die gelungene Mischung aus jungen und versierten Kräften durchaus Erfolg versprechend ist.

 

 

 

 

 

 

Das DM-Team der Wasserfreunde in Berlin, von links: Ilka Bathge (v.l.), Niklas Klingenberg, Gabriel Lotz, Ti- mo Pohlmann, Karolin Taube, Vasileios Tekidis, Fabian Mund, La- ra Pohlmann und Pia Oberhokamp.

 

 

 

Rücken-Ass Karolin Taube schneller als bei den OWL-Meisterschaften – Lagen-Mixed-Staffel landet auf Platz 18.

 

 

Mit zehn Aktiven reisten die Wasserfreunde zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin. Zum Jahreshighlight auf der Kurzbahn hatten sich immerhin vier Schwimmer für Einzelrennen qualifiziert. Der Rest kam in den sechs Staffelrennen zum DM-Einsatz.

 

Leider musste mit Lena Rosenstengel, Bielefelds zur Zeit beste Schwimmerin, vor den Deutschen passen. Die angehende Lehrerin, in diesem Jahr bereits mit zweimal Bronze auf Landesebene dekoriert, hätte durchaus gute Finalchancen auf ihrer Paradestrecke, den 200 Metern Schmetterling, gehabt. Zudem fehlte sie als wichtige Stütze in den Staffelrennen.

 

Doch auch ohne ihre Vorzeigeschwimmerin erwischten die Bielefelder einen optimalen Start in den vier Tage dauernden Wettkampf. Mit einer ansprechenden Zeit landete die 4 x 50-Meter Lagen-Mixed-Staffel (1:52,57 min) mit Karolin Taube (30,66 sec) als Startschwimmerin gefolgt von Brustschwimmer Fabian Mund (29,44 sec), ‚Schmetterling’ Timo Pohlmann (26,17 sec) und Kraulerin Lara Pohlmann (26,30 sec) als Schlussschwimmerin auf dem 18. Platz unter 33 gestarteten Teams.

 

Seine zuletzt aufsteigende Form konnte der 17-jährige Vasileios Tekidis mit einer starken Leistung in Berlin bestätigen. Nur noch drei Sekunden fehlten dem Langstreckler über 800 m Freistil (8:49,77 min) zu einer neuen Bestzeit. Mit dieser Zeit belegte er den 34. Platz in der Junioren-Wertung. Dieselbe Platzierung, allerdings in der Gesamtwertung sprang für Karolin Taube über 200 m Rücken (2:20,59 min) heraus. Damit war die 26-jährige Gymnasiallehrerin nochmals ein ganzes Stück schneller als bei den OWL-Meisterschaften eine Woche zuvor in Ahlen. Ähnliches gilt für ihre Leistung über 100m Rücken (1:04,72 min / 37. Platz).

 

Auf Bestzeiten-Niveau unterwegs war auch Lara Pohlmann, die nicht nur zu vier Staffeleinsätzen kam, sondern auch erneut über 50 m Freistil (26,54 sec / 39. Platz) und über 50 m Rücken (30,41 sec / 52. Platz) ihr Können unter Beweis stellte. Noch mit Jetlag in den Knochen startete Ilka Bathge bei den Deutschen Meisterschaften. Sie hatte sich noch vor einem halbjährigen Australien-Aufenthalt für die DM qualifiziert und weilte vor ihrem 50-Meter-Brust-Rennen (35,31 sec / 60. Platz) gerade mal 24 Stunden in Deutschland. Die 21-jährige Wasserfreundin wollte auf jeden Fall in Berlin starten. Aus Sicht von Wasserfreunde-Coach Christof Taube fehlte ihr allerdings zu einer neuen Bestmarke das Grundlagen- und Ausdauertraining. So blieb sie eine Sekunde über ihrer eigenen Bestmarke.

 

Allerdings wollte Christof Taube nach dem Ausfall von Lena Rosenstengel nicht auf die vielseitige Schwimmerin verzichten, die so noch zu zwei Einsätzen in den Staffeln kam – zum einen als Schlussschwimmerin mit der 4 x 50-Meter-Freistil-Staffel der Damen (1:51,15 min / 23. Platz), zum anderen war sie auf Position zwei in der  4 x 50-Meter-Lagen-Staffel der Damen (2:02,78 min / 24. Platz) gesetzt. Nur ein paar Zehntelsekunden fehlten der 4 x 50-Meter-Lagen-Staffel der Herren (1:46,06 min / 23. Platz) mit Niklas Klingenberg, Fabian Mund, Timo Pohlmann und Gabriel Lotz zu einem neuen Vereinsrekord.

 

Auf OWL-Rekordjagd waren die Wasserfreunde auch mit der Freistilstaffel der Männer und der Lagen-Mixed-Staffel. Nach einem Wackler von Freistil-As Gabriel Lotz und einem Frühstart von Niklas Klingenberg mit der Lagenstaffel mussten beide Formationen ihre Rekord-Träume auf die Anfang Februar 2018 anstehenden DMS-Wettkämpfe verschieben. Während Christof Taube mit den Damen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga im Fokus hat, strebt er mit der mit talentierten Nachwuchskräften gespickte Männermannschaft den Aufstieg in der Oberliga an.

Mit vier OWL-Titeln in der offenen Klasse war Karolin Taube die erfolgreichste Teilnehmerin in den Reihen der Wasserfreunde. Neben drei Einzelrennen gewann die 26-jährige auch noch mit der Freiststaffel.

 

 

Fünfmal Einzelgold durch Karolin Taube und Gabriel Lotz in der offenen Klasse

Schwimmen: Bei den OWL-Kurzbahn-Meisterschaften in Lemgo gehen in der offenen Klasse 13 von 36 möglichen Titeln an die Wasserfreunde. Insgesamt holen die Bielefelder 112 Podestplätze.

 

„Das waren für uns erneut sehr gute Meisterschaften mit teils überragenden Zeiten – insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen“, urteilte Christof Taube. Kein Wunder, denn die OWL-Meisterschaften auf der Kurzbahn bescherten den Wasserfreunden 13 von 36 möglichen Titeln in der Offenen Klasse.

Ein Highlight jeder OWL-Meisterschaft sind die Staffeln. Nachdem die Lagenstaffel der Damen mit der schnellsten Zeit aufgrund eines umstrittenen Frühstarts disqualifiziert wurden, gingen die anderen drei Staffeln an die Wasserfreunde. Sowohl die 4 x 50m Freistilstaffel der Damen (1:47,16 min) mit Lara Pohlmann, Pia Kleinebekel, Karolin Taube und Lena Rosenstengel, als auch die 4 x 50m Freistilstaffel der Herren (1:37,42 min) mit Thorben Oevermann, Fabian Mund, Timo Pohlmann und Gabriel Lotz siegte in überlegener Manier vor dem SC Steinhagen-Amshausen. Etwas knapper fiel die Entscheidung mit der 4 x 50 Meter Lagenstaffel der Herren (1:47,37 min) mit Alexander Teubert, Gabriel Lotz, Timo Pohlmann und Thorben Oevermann aus, die in 1:47,37 Minuten den SCSA und den SV 1860 Minden auf die Plätze verwiesen.

Der überraschendste Sieg war für den Wasserfreunde-Coach der Titelgewinn von Janne Lüngen über 200m Rücken (2:11,30 min). Der auf der Außenbahn startende erst 14-jährige düpierte die gesamte Konkurrenz mit einer klugen Renneinteilung. Dabei schlug er vor seinem zwei Jahre älteren favorisierten Trainingspartner Alexander Teubert (2:11,73 min) an, dem nach Trainingsrückstand auf den letzten Metern die Puste ausging. Christof Taube hatte Janne Lüngen vor dem Rennen Mut zugesprochen: „Man kann auch auf der Außenbahn gewinnen.“ Und das gelang Janne mit Bravour.

Hart umkämpft waren auch die Sprinterfolge von Gabriel Lotz über 50m Freistil (24,00 sec) und über 50m Rücken (27,56 sec). „Gabriel kann das Duell eins gegen eins.“ Bestätigt wurde die Taube-Einschätzung über 100m Freistil (53,52 / 2.), als der Konkurrent von Gabriel Lotz 53,32 sec vorlegte und Lotz im schnellsten Lauf dann zweizehntel Sekunden zum Sieg fehlten. Dank Platz zwei durch Thorben Oevermann (24,08 sec) im Freistil-Sprint feierten die Wasserfreunde im schnellsten Rennen der OWL-Meisterschaften einen Doppelerfolg. Über 50m Rücken wurde Alexander Teubert Dritter und Janne Lüngen wurde noch Fünfter. Den vierten Einzeltitel bei den Männern holte Niklas Klingenberg bei seinem Start-Ziel-Sieg über 200m Schmetterling (2:14,28 min).

Erfolgreichste Teilnehmerin in den Reihen der  Wasserfreunde war Karolin Taube mit insgesamt vier OWL-Titeln, von denen sie drei in Einzelrennen gewonnen hat. Die 26-jährige Gymnasiallehrerin hinterließ nicht nur auf ihrer Paradestrecke, den 200m Rücken (2:21,17 min), eine guten Eindruck, sondern auch über 200m Freistil (2:08,13 min). Zudem konnte sie das vereinsinterne Duell über 400 m Lagen (5:21,84 min) zu ihren Gunsten entscheiden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit Lina Haberstroh (5:29,77 min) ein Nachwuchstalent und mit Carla Beckmann (5:47,69 min) eine äußerst erfahrene Schwimmerin. Ihren verdienten OWL-Titel holte sich Carla Beckmann über 200m Schmetterling (2:26,15 min).

Zweifache OWL-Meisterin wurde Lena Rosenstengel, die sich über 100 m Schmetterling (1:04,00 min) mit komfortablem Vorsprung vor Theresa Reimann (Warendorfer SU) und Lina Haberstroh (1:08,97 min) durchsetzte. Zudem siegte sie noch über 50m Rücken (29,65 sec) vor Karolin Taube (30,81 sec).

Zu den zehn Einzeltiteln der Wasserfreunde gesellten sich viele zweite Plätze in der Offenen Klasse – etwa durch Thorben Oevermann. Der 20-jährige Student wurde dreimal Vizemeister u.a. mit neuer Bestzeit über 100m Rücken (1:00,44 min). Zweimal undankbarer Vierter wurde Philipp Strehle u.a. mit neuer Bestmarke über 200m Schmetterling (2:17,99 min). Auf den Punkt fit präsentierte sich auch Torben Knollmann. Entsprechend groß war die Freude des 19-jährigen Studenten über den Vizetitel über 200m Schmetterling (2:16,92 min). Gar nicht lief es bei Max Borchers, der sich dem Triathlon verschrieben hat, und bei Alexander Bockhorst, der mit Christof Taube das Training der Wasserfreunde leitet.

Auch in der Jahrgangswertung ganz vorne

Doch nicht nur in der Offenen Klasse, sondern auch in der Jahrgangswertung belegten die Wasserfreunde vordere Plätze. Ein herausragendes Wochenende erlebte der 14-jährige Janne Lüngen, der bei zehn Starts (!) und starker Konkurrenz nicht nur acht Podestplätze erreichte, sondern auch fünffacher OWL-Jahrgangsmeister wurde und sogar einmal in der Offenen Klasse siegte. Die bis zu vier Sekunden (!) verbesserten Zeiten über 100m Rücken (1:01,33 min) und 100m Schmetterling (1:02,56 min) sowie über 200m Freistil (2:01,15 min) und 200m Lagen (2:17,71 min) sprechen für sich. Nur einen Start weniger absolvierte der nicht minder erfolgreiche Zwillingsbruder Gerrit, der auf allen Bruststrecken OWL-Meister wurde – über 50m (33,16 sec), über 100m (1:09,64 min) und über 200m (2:33,03 min). Ebenso stark waren über 200m (2:18,29 min) und 400m (5:02,87 min) Gerrit’s Lagenzeiten.

Genauso erfolgreich war Timo Pohlmann, der die Konkurrenz ebenso souverän beherrschte wie die Lüngen-Zwillinge. Das beeindruckende Resultat waren sechs OWL-Jahrgangstitel, u.a. über 100 m Schmetterling (59,39 min), wo Timo erstmals die Minutengrenze knackte. Über 50m Schmetterling (26,69 sec) erzielte der 15-jährige Schüler nicht nur einen neuen OWL-Jahrgangsrekord, sondern wurde zudem noch mit dieser Zeit Dritter in der Offenen Klasse. Doch Timo Pohlmann kann nicht nur sprinten, er bewies auch Stehvermögen über 400m Freistil (4:20,49 min / 4.).

Voll des Lobes war Christof Taube auch über die Leistung von Alexander Teubert. „Keine Bestzeiten, aber doch nah dran.“ Der 16-jährige dominierte nach überstandener Krankheit die Rückenlage auf allen Strecken von 50m (28,10 sec) über 100m (1:01,50) bis zu 200m (2:11,73 min). Außerdem gewann er den 100 m Freistil-Wettbewerb (55,94 sec). Gleich drei Vizemeisterschaften gingen auf das Konto von Vasileios Tekidis (17), darunter über 200 m Freistil (2:04,26 min) wieder im Bestzeiten-Bereich.

Über sieben Siege bei zehn Einsätzen konnte sich die extrem starke Lina Haberstroh (13) freuen– darunter acht persönliche Bestzeiten u.a. über 200m Schmetterling (2:34,44 min). Über dieselbe Strecke wurde auch ihre ein Jahr ältere Schwester Anna OWL-Meisterin. Fünf OWL-Titel sammelte trotz Rückenproblemen Pia Kleinebekel (15) und einen Titel verbuchte die gleichaltrige Maren Knollmann über 200m Brust. Neue OWL-Meisterin wurde Lara Pohlmann (18) über 100m Rücken, 1:06,94 min).

Strahlende Gesichter bei der 2. und 3. Mannschaft

Für strahlende Gesichter sorgten auch die Resultate der von Julia Wolff trainierten 2. Mannschaft und der von Steve Rulik trainierten 3. Mannschaft. Beide Teams sammelten ebenso fleißig Jahrgangstitel für die Wasserfreunde. Jeweils zwei OWL-Titel heimsten der erst zehnjährige Benedikt Fißmer ein und die elfjährige Anastasia Melissopoulou. Über OWL-Vizemeisterschaften jubelten Joline Poppensieker, Dimitrij Bormann, Tjalf Haun, Liam Hellberg und Nikolai Tost, der gleich vier OWL-Vizetitel sammelte. Zudem schaffte Greta Bachmann (11) als Drittplatzierte gleich zweimal den Sprung auf den Podest. Ebenso stolz war Annika Knoche über ihren dritten Platz.

 

Außerdem gab es noch einige Top-Ten-Platzierungen durch Julius Lasse Dedekind, Dana Hellberg, Lucean Barros Hemfort, Saskia Kalivoda, Lotta Krumins-Nemeth, Maksimilian Pöschel, Juliane Schröder, Andre Schweigert, Sarah Seipolt, Priyanga Selvenesan, Miriam Unger und Tim Nico Weiberg.

 

Wegen der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die noch bis zum Wochenende in Berlin über die Bühne gehen, hatte Christof Taube den Leistungsträgern deutlich weniger Starts als sonst verordnet. Trotzdem erreichten die 49 Wasserfreunde bei den OWL-Kurzbahnmeisterschaften inklusive der Jahrgangswertung bei 250 Starts mit insgesamt 112 Podestplätzen (51 erste Plätze, 39 zweite Plätze, 22 dritte Plätze) erneut eine beachtliche Quote.

Mit dieser internen Konkurrenz und der daraus resultierenden Leistungsdichte sind die Wasserfreunde auch bestens präpariert für die DMS-Wettbewerbe Anfang 2018, bei denen die Frauen im zwölften Jahr in Folge den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga anstreben, während die Männer sich eine Klasse tiefer in der Oberliga behaupten wollen.

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